Nacht und nebel
für den bau dieses stuhls braucht man schon etwas geschick, aber er entlohnt dann bei der benutzung den arbeits und materialaufwand zur genüge. das material -bei mir v2a- kann natürlich durch baustahl (dann muß halt lackiert oder ähnliches werden) ersetzt werden, genau so wie der bezug dem persönlichen geschmack unterliegt. die maße können auch etwas variiert werden -hier für eine körpergröße von ca 170-180 geeignet. der winkel der beinspreitzung beträgt 100°, das sollte den persönlichen möglichkeiten angepasst werden, aber um so mehr um so besser (zwinker). die fixierungspunkte können inividuell gestalltet werden, bei meinem stuhl sind das die füße, die schenkel, der rumpf und die hände/arme- siehe delailfotos. wichtig sind aber die schenkelhalter (die 2 senkrechten flacheisen), da nur bänder/riemen dies nicht zufriedenstellend bewerkstelligen können wie ich im nachhinein feststellen mußte und diese nachträglich hinzufügte. obwohl es sich um einen prototyp handelt sind bisher keine weiteren kinderkrankheiten aufgefallen, aber experimentiert doch ein wenig, bin auch auf eure detaillösungen gespannt. eine grobe zeichnung mit bemaßung gibts als dateianhang. auf eine aufwendige oberflächenbehandlung hab ich verzichtet da bei mir nicht die optik sondern der nutzen im vordergrund steht- hab nur abgebeitzt, was bei edelstahl wie ich finde dennoch eine akzeptable optik ergibt.
das benötigte werkzeug:
-gehrungssäge
-schweißgerät
-winkel
-winkelmesser
-flex
-bohrmaschine
-tacker
-stichsäge
-kleinzeug wie schraubzwingen, schere etc.
-nicht unbedingt, aber von vorteil ist ein schweißtisch
das material:
-5m vierkantrohr 40x40x2 (10% verschnitt eingerechnet)
-2 st. flachmaterial 40x5x150 für die schenkelhalter
-1 st. welle 10x220 für die strebe (zur befestigung von abspannungen oder ähnlichem)
-1 st. sperrholzplatte 300x350 für die lehne
-1 st. sperrholzplatte 500x900 für die sitzfläche
-4 st. stopfen für das rohr (füße)
-schaumstoff zum polstern
-bezugsstoff/leder
-bänder/riemen
-moosgummiklebeband
-schrauben zum befestigen der lehne/sitzfläche am gestell
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holzwurm

Richtig schöne Anleitung. Klasse gemacht.
holzwurm
thomas666
Sehr geniales Teil, schade das dafür weder Werkzeug noch genug wissen bei mir vorhanden ist
mr-hyde
Vielen Dank für die Anleitung. Wirklich ein gelungenes Teil und sauber gebaut
Wie schweißt Du VA ? Was hast Du für Möglichkeiten ? bzw. was mich am meisten interessiert, ist das reinigen der Nähte. Ich beize die immer mit so ner giftigen Suppe und suche noch (bezahlbare) Alternativen für den Wenigschweißer
Nacht und nebel
zu 95% schweiß ich wig, elektro nur gröberes und wenns nicht so sauber sein muß. schutzgas wäre auch eine möglichkeit, aber wig ist bei va besser. bin in dem vorteil schlosser zu sein und die werkstatt benutzen zu können, von daher hab ich die möglichkeiten. um die nähte grob zu reinigen reicht im allgemeinen schon die drahtbürste (sollte aber eine va-bürste sein!). den rest erledigt die beize. daß die beize ein leidiges thema ist wird sich nie ändern. wenn sie ihren job gut erledigen soll kommst um giftiges zeug nicht rum. hier gilt: viel chemie hilft viel. haben mal eine getestet die angeblich nicht so giftig und umweldverträglicher sei, aber das zeug taugt nichts. leider. was die kostet kann ich nicht sagen, wir haben die im betrieb und das bischen was ich mal privat brauch darf mir dann der cheff spendieren... jedenfalls ist sie von der firma metallit, die auch recht gute elektroden zum va-elektro-schweißen hat. eine elegante, einfache und recht günstige lösung die noch dazu gut aussieht wäre das sandstrahlen. nur ist da dann die reinigung von zb wachs durch die rauhe oberfläche etwas schwierig. und bei gegenständen die intensiv in körperkontakt treten ist das auch nicht zu empfehlen.
mr-hyde
ich brate hier auch mit meinem WIG Gerät. Elektroden sind auch die Dauer auch recht teuer.
Habs mir zwar fürs AlU angeschafft aber VA geht ja einfacher.
Beim Reinigen begeistert mich das Elektropolieren, aber das wäre bei dem wenigen das ich mache auch bei den neuen günstigeren Geräten völligst übertrieben.
Im Produktiven Bereich finde ich das die derzeit beste Lösung für die Nachbehandlung der Nähte - nur sch.... teuer in der Anschaffung.
Aber Sandstrahlen ist noch mal eine gute Idee für das ein oder andere das ich noch vorhabe. Auf sowas nahe liegendes bin ich in meinem verdrehten Hirn gar nicht gekommen
Lieben Dank
mr-hyde
PS: keinen Normalstahl in VA einbringen ist sowieso klar, aber noch mal ein guter Tipp für alle die damit anfangen.
> Der Edelstahl fängt durch die eingebrachten Stahlteile an zu rosten!
BondageArtist
Noch einfacher als strahlen ist manchmal das reinigen mit ner rotierenden Edelstahlbürste, bzw wenn du eh nachpolieren willst dann kannst du auch eine Messingbürste verwenden.
LG Immo
anthropozentrik
Ich hab das Schweissen von einem Bekannten meines Vaters gelernt, der der Haus- und Hof-Schweisser dies hiesigen Steinbruches ist...Konnte dort von lektrodenschweisse über MIG, WIG bis Schutzgas alles probieren und die Grundzüge lernen. Ein wenig Knallgasschneiden durfte ich auch...
Seine Methode funktioniert meist mit der Flex und ensprechder Scheibe (Stahlbürste), danach Beizen.
Sandstrahlen ist eine feine Angelegenheit, ich mag sandgestrahlte Oberflächen-Finishes sehr gerne (also dann das komplette Teil strahlen) nur aus hygienischer Sicht ist Sandstrahlung halt ne Katastrophe (mikrorauhe Oberfläche, da setzt sich alles fest).
Messing? harmoniert das dann überhaupt mit Eisen/Stahl?
Ich hab gerade keine Redox-reihe hier...
mr-hyde
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apollo13
Hallo,
hey die Beschreibung ist Klasse, allerdings kann ich keine Fotos finden um einen anhaltspunkt zu bekommen wie du alles gemeint hast.
Wo kann ich die denn anguggen??
Blowjob
| Zitat: |
Original von mr-hyde
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