Pumpteile

DomDeCologne
Liebe Leute,

hat jemand von euch schon mal etwas Aufblasbares gebastelt? Ich denke da in erster Linie an Knebel, Dildos, Plugs.

Aber theoretisch müssten sich doch auch recht bequeme Hängefesseln nach diesem Prinzip bauen lassen, etwa Stahlfesseln, durch die die Hand eben durchpasst, die dann aber durch ein aufpumpbares Innenleben so dicht ans Handgelenk angedrückt werden, dass die gefesselte Person daran aufgehängt werden kann. Aber das wäre für mich zum Thema Aufblasartikel eher die Königsklasse.

Daher zunächst mal die Frage, wir baue ich meinen eigenen Aufblasplug?

LG vom bösen Robert
Blowjob
Irgendwie fällt mir spontan ein Fahrradschlauch ein gruebel
Oder man macht die Grundform aus Flüssiglatex & arbeitet ein Fahrrad- oder Autoventil ein.
DomDeCologne
An ein Stück Fahrradschlauch hatte ich auch schon gedacht:

Einfach links und rechts neben dem Ventil jeweils ein Stück, vielleicht 2, 5 cm abschneiden und die Ecken abrunden. Dann die offenen Enden mit Gummilösung zusammenkleben, zwischen Schlauch und Überwurfmutter des Ventils noch eine große Unterlegscheibe, damit das Teil nicht ganz reinrutscht und ab damit in de Bobbes, mit der Luftpumpe aufblasen, wobei vorher zu testen wäre, wieviel Schübe welches Ergebnis bringen.

Was meinste dazu?
Blowjob
Vorher testen sowieso, sollte nicht an entsprechender Stelle platzen Ooh
Nur ob da 2 Einschnitte reichen? Ich würde eher ein Stück des Schlauches nehmen, einseitig abrunden & verkleiben & auf der unteren Seite ein passgenaues Stück verkleben wo das Ventil drin ist & welches dafür sogt das es nicht mit reinrutscht.
king
Hab eben an meinen letzten Arztbesuch gedacht , mit der Manchette
beim Blutdruckmessen.Klettband und das Pneu in einen Stoffbeutel damit die Form bleibt
PureMind
Zitat:
Original von king
...damit die Form bleibt

Das wird beim Fahradschlauch das Problem sein.
Formstabil, quasi, damit z.B. die Hand nicht wieder rausrutscht, erfordert sicher soviel Druck, dass die Hand abgedrückt wird. Im Umkehrsinn mit dem Druck, bei dem die Hand nicht abgedrückt wird, kann sie leicht herausgezogen werden.

*denke ich*
holzwurm
Hängefesseln aus Gummi stelle ich mir schwierig vor. Zum Einen wegen der Dehnfähikeit der Materials bei Zug durch das Körpergewicht, aber auch und vor allem durch den Schweiß, der die Sache doch recht rutschig machen sollte. Da Halt rein bekommen um einen Menschen "aufzuhängen"?
Haarspray als Antirutsch? Hält der Gummi das aus? Antirutschmatte zwischenlegen?

Und Knebel im Mund aus Fahhradschlauch; da stellt sich mir wieder die Frage nach den Schadstoffen von Gummi und dessen Kleber, der dann noch längere Zeit ausdünstet.
Latex könnte von dieser Seite her eine gesundheitsfreundlichere Variante sein. Die Festigkeit von Latex und die Zähne im Mund, die könnten das Projekt recht kurzlebig gestalten.
Aber ein Versuch könnt es wert sein, wenn man die Schichtstärke hin bekommt.

Aufblasknebel aus Latex:
Hat da denn schon mal jemand was aus Latex in diese Richtung gebaut? Da war mal die Anfrage wegen eines Ringknebels. Die Beitäge und Erfahrungen dort geben auch nicht wirklich Grund zur Hoffnung. *leider*

Außerdem mal ein parr Gedanken zur Umsetzung:
Ich hab da nur noch keine Idee, wie eine Form dafür aussehen könnte. Der Knebel müsste ja ein Hohlkörper werden. Wenn ich den Latex ähnlich dem Selstbau von Latex-Klamotten über einen festen Körper als Form pinsel oder tauche, dann bekommt man die Form nicht mehr heraus. Fülle ich einen Hohlkörper als Form, kann ich den flüssigen Latex nur durch die Ventilöffnung befüllen. Außerdem sollte es mit häuslichen Mitteln recht schwierig werden, das Ventil, oder besser gesagt, die metallische Aufnahme (wie beim Fahrradventil) zwischen den Schichten "einzugießen", um da Festigkeit und Dichtigkeit zu bekommen. Das Ventil sollte doch einen recht festen Verbund zum Latexhohlkötper bekommen. Der flüssige Latex dürfte dieses auch bein mehrfachen Befüllen dann ziemlich schnell mit Latex verschließen und dann als Luftzufuhr und Aufnahme unbrauchbar werden.
Das Ablüften einer solch geschlossenen Form stellt sich bestimmt ebenfalls als Schwiegigkeit in den Weg.
Der normale Latex, der in Bastelläden/LARP-Läden angeboten wird, der sollte aus reinem Naturkautschuk sein, dafür aber auch bei um die 35°C nicht so stabil ausvulkanisieren und recht weich sein.
Einfärben würde ich den Latex für dieses Projekt aus Rücksicht aus die Schadtoffe auch nicht.
Bei den etwas festeren 2K Varianten (Formenbau) bin ich mir über die Zusammensetzung und die Dehnfähigkeit nicht im Klaren. Außerden kenne ich diese Ausführung nur in diesem dunklen Rotton.

Das klingt jetzt bestimmt ein bissel unverständlich. Latex ist ein Material, das nicht so einfach zu verarbeiten ist, wie es sich immer anhört. Ich habe da meine eigenen Erfahrungen gemacht. Ein wenig meh rInfo auch unter Dildo,die X-te oder auch gerne per PN.

holzwurm
king
Man könnt den Knebel aus Gummi einfach mit einem Kondom überziehen- einmal Erdbeer bitte oder Vanillle zur Abwechslung.
Gar nicht so dumm wollte man ihn anderweidig einsetzen.
holzwurm
*omg*

Danke king, auf's Einfachste kommt man meist nicht so leicht. Betriebsblindheit!!!!
Dann könnte der Versuch über Fahrradschlauch als Knebel der vielversprechenste Ansatz sein. Ich vermute, über die im Flickzeug mitgelieferten Flicken, da sollte die Verklebung recht haltbar werden.
Versuch-macht Kluch!*g* smile

holzwurm
Spike
@ holzwurm
ich bin begeisterter radfahren und kann dir nur sagen das sich die flicken nicht mit ausdehen werden, wenn muß du gummi auf gummi kleben und das am besten mit kaltkleber
holzwurm
Ich hab da mal mit Fahrradschlauch experimentiert. Leider bekomme ich die Enden nicht luftdicht verklebt. verwirrt
Den Kleber hab ich mir aus dem Fachhandel besorgt. Die Schaumstoffpads, die sind als formgebende Füllung vorher in den Schlauch gepresst. In diesem Zustand (siehe Bild), da ist sowohl ein Gummi innen wie außen und nochmals um die Kante geklebt.
Da werde ich wohl noch das Eine oder Andere ausprobieren, denn, die Idee gefällt mir auch langsam immer besser da was aufblasbares zu haben.
holzwurm
Da hab ich gerade noch einen Schnellschuss hinterher zu schieben. Nicht besonders sauber, aber originell und viel versprechend.

hozwurm, dem das Ding keine Ruhe lässt.
Versuchstier
Ja, ich hatte mir im Sommer einen brauchbar funktionierenden Aufblas-Knebel mit Atemrohr gebaut, siehe angehängte Fotos.

Grundbausteine waren dabei ein Stück Schlauch und ein herzförmiger Luftballoon. Zunächst einmal habe ich den Balloon umgestülpt und an der Einbuchtung im Herz (die in diesem Moment als Spitze herausstand) ein Loch hineingeschnitten. In dieses Loch habe ich den Schlauch gesteckt, vorsichtig mit Kleber eingestrichen und den Balloon mit viel Bindfaden festgebunden. Nun habe ich in den dicken Schlauch ein dünnes Loch gebohrt und dort ein dünnes Schläuchlein hineingesteckt das durch den dicken Schlauch nach vorne herauskommt. Darauf hin den Balloon wieder richtig herum gestülpt und dabei über den Schlauch gezogen (viel Gefühl nötig) und am vorderen Ende des Schlauches wieder mit Kleber abgedichtet und mit Bindfaden befestigt. Schließlich habe ich den dicken Schlauch durch eine weiche Kunststoffplatte als Befestigung gesteckt. Abschließend alles mit vielen Lagen Flüssiglatex eingepinselt wobei die inneren noch einen Zusatz von (schadstoffarmer) roter Farbe hatten damit alles etwas gleichmäßiger aussieht.

Wenn ich mal eine Platte aus echtem Hartgummi und einen passenden Gummischlauch finden sollte mache ich das nochmal, die Verklebung mit dem Plastik hat nur sehr schlecht funktioniert.

Wenn ich die nächsten Tage wieder etwas mehr Zeit finde folgt noch eine Konstruktionszeichnung dazu.
fuuba
zwei normale Luftballons ineinander...
ein Fahrradventilhalter in ein Stück Vakuumschlauch (Laborbedarf)
ein Blitzventil in den Halter (Dunlop geht auch, muß aber zum Luftablassen losgeschraubt werden)
das Ganze in den Hals der Luftballons
mit drei O-Ringen gesichert
mit nem Halbgeläse (Laborbedarf) aufgepumpt - mit Maß und Ziel (im Freien probehalber aufblasen und Hübe zählen!)

zum Luftablassen mit einem stumpfen Drahtstück (das zum CDs auswerfen, wenns mal wieder klemmt) leicht ins Ventil stupfen.

das Ding ist bei uns schon mehrere Jahre im Einsatz, herrlich diese Ruhe