bitterzart
Anfangs sollte es eigentlich ein Andreaskreuz werden ... ich fand die Möglichkeiten eines Andreaskreuz aber dann doch als zu begrenzt und hab mir einen Bondagerahmen ausgedacht. Das Besondere ist neben der vielfältigen Bondagemöglichkeiten die Zerlegbarkeit. Außerdem sollte der Rahmen unbedingt freistehend sein weil ich meine Wände nicht mit tausend Dübel verschandeln will.
Ich habe ein günstiges 3-Sitzer-Sofa das man zum Bett umklappen kann. In dessen Bettkasten findet der Rahmen ganz lässig Platz.
Weiter ist alles so weit wie möglich verstellbar gemacht, da meine Partnerin ein Stück kleiner ist als ich und wir gerne switchen.
Das Material:
Der Rahmen und die Stützen sind 50x50mm. Oben, unten und in der Mitte ist ein 18er Brett - alles aus Fichtenholz wegen des Gewichts (so ein Bettkasten ist ja auch nicht so stabil).
Die Brust- und Genitalbretter sowie das Auftrittbrett sind aus Buchen-Leimholzplatten 18mm.
Gibt es alles im Baumarkt fertig gehobelt, man muss also nur noch mit Schleifpapier nacharbeiten.
Ich habe das Ganze nur mit einer biologisch unbedenklichen Lasur farblos eingelassen. Ich mag es gern freundlich ;-)
Alle Schrauben am Rahmen sind 10mm Durchmesser. 8 mm hätten es sicher auch getan, ich wollte aber etwas, das auch so stabil aussieht wie es ist *g*.
Ich habe nur Flügelmuttern verwendet, das ist zum Zerlegen und Montieren am einfachsten.
Bild 1 zeigt den kompletten Rahmen. Das Auftrittbrett ist mit einem Stück Schaumstoff-Badezimmerteppich belegt damit der Fuß nicht rutscht. Auf dem Brett befestigen muss man ihn nicht, es klappt sehr gut so.
Bild 2 zeigt die Verbindungsscharniere vom Auftrittbrett zum unteren Rahmenbrett. Zerlegt kann man es dann zusammenklappen.
Man sieht auch schön, dass ich eine Ringschraube und eine Schlossschraube verwendet habe. Das ist bei jeder Rahmenverbindung so gemacht. Damit kann man variieren wo man den Ring haben möchte. Wer etwas mehr Geld ausgeben will, der kann ja auch generell nur Ringschrauben verwenden.
Auf Bild 3 ist zu sehen, dass sie Bretter mit mehreren Löchern versehen sind. Somit sind sie in mehreren Stufen verstellbar und der Körpergröße anpassbar.
Bild 4 zeigt, wie die Stoßstelle des Rahmens gelöst wurde. Anfangs wollte ich das mit einem Scharnier erledigen. Es hat sich aber gezeigt, dass eine Lösung mittels „Verplattung“ die stabilste ist.
Auf Bild 5 sieht man die „Bondagesection“. Das unterste Brett ist für Penis und Hoden und hat zwei sehr stabile Rechteckbügel aus Metall. Dass die Bügel rechteckig sind ist Absicht. So kann man auch einen Spanngurt bequem durchfädeln und über den Po verlaufen lassen. Ich liiiieeeebe diesen Ratschenmechanismus am Spanngurt, weil man ihn gegenüber einem Seil so nett spannen und nachspannen kann.
Das mittlere Brett hat einfach nur einen haufen Löcher. Dort kann man nach Herzenslust Seile durchfädeln.
Das obere Brett schließlich bietet zwei Mulden für ein Brustbondage. Das Seil kann um das Brett gewickelt, oder durch die schräg darunter verlaufenden Löcher gefädelt werden.
Diese Löcher haben aber auch noch einen anderen Zweck. Sie haben genau den Abstand meiner Brustwarzen. Mehr brauch ich sicher nicht zu schreiben....
Bild 6 zeigt noch mal die Genitalsektion mit dem Bügeln für den Spanngurt.
Man sieht hier auch recht schön, dass alle Löcher mit einer Rundfräse wie Trichter ausgeformt sind. Das ist angenehmer und schont Seile wie auch Körperteile.
Bild 7 stellt das Loch für die Hoden auf der körperabgewandten Seite dar. Die zwei Ösen dienen Seilen .... oder auch Chinastäbchen. Funktioniert prima, es gibt kein Entrinnen mehr.
Bild 8 und 9 zeigt die Handfesseln. Anfangs hatte ich die noch nicht vorgesehen. Aber wenn eine Sitzung länger dauert, dann schlafen einem schon mal gerne die hochgebundenen Arme ein. Deshalb habe ich diese Handgelenkfallen angebaut. Bequem sind sie nicht - vor allem dann nicht, wenn man mit dem Rücken zum Rahmen steht. Aber sie sollen ja auch gar nicht zu bequem sein. Jedenfalls bieten sie eine vom Top schnell zu realisierende Abwechslung für die müden Arme des Sub.
Ich bin von dem Teil absolut begeistert, überlege mir aber ob ich nicht noch einen Zusatz baue. Mir schwebt da ein Trittbrett auf Beiden Seiten der Rahmenpfosten vor und ein waagerechtes, gepolstertes Brett mit Bodenfuß (so ähnlich wie ein Bügelbrett). Das Brett sollte auf dem Mittelbrett (das mit den vielen Löchern) aufliegen. Wenn man das Brustbrett entfernt, dann hat man einen Strafbock der von der Höhe her traumhaft zum Bespielen wäre.
Stabil genug ist der Rahmen jedenfalls.
Wer Fragen hat oder Abmessungen braucht: PN genügt
Für Anregungen bin ich natürlich ebenfalls offen!
Viel Spaß
Bitterzart
Zum Eintrag in der Datenbank
Ich habe ein günstiges 3-Sitzer-Sofa das man zum Bett umklappen kann. In dessen Bettkasten findet der Rahmen ganz lässig Platz.
Weiter ist alles so weit wie möglich verstellbar gemacht, da meine Partnerin ein Stück kleiner ist als ich und wir gerne switchen.
Das Material:
Der Rahmen und die Stützen sind 50x50mm. Oben, unten und in der Mitte ist ein 18er Brett - alles aus Fichtenholz wegen des Gewichts (so ein Bettkasten ist ja auch nicht so stabil).
Die Brust- und Genitalbretter sowie das Auftrittbrett sind aus Buchen-Leimholzplatten 18mm.
Gibt es alles im Baumarkt fertig gehobelt, man muss also nur noch mit Schleifpapier nacharbeiten.
Ich habe das Ganze nur mit einer biologisch unbedenklichen Lasur farblos eingelassen. Ich mag es gern freundlich ;-)
Alle Schrauben am Rahmen sind 10mm Durchmesser. 8 mm hätten es sicher auch getan, ich wollte aber etwas, das auch so stabil aussieht wie es ist *g*.
Ich habe nur Flügelmuttern verwendet, das ist zum Zerlegen und Montieren am einfachsten.
Bild 1 zeigt den kompletten Rahmen. Das Auftrittbrett ist mit einem Stück Schaumstoff-Badezimmerteppich belegt damit der Fuß nicht rutscht. Auf dem Brett befestigen muss man ihn nicht, es klappt sehr gut so.
Bild 2 zeigt die Verbindungsscharniere vom Auftrittbrett zum unteren Rahmenbrett. Zerlegt kann man es dann zusammenklappen.
Man sieht auch schön, dass ich eine Ringschraube und eine Schlossschraube verwendet habe. Das ist bei jeder Rahmenverbindung so gemacht. Damit kann man variieren wo man den Ring haben möchte. Wer etwas mehr Geld ausgeben will, der kann ja auch generell nur Ringschrauben verwenden.
Auf Bild 3 ist zu sehen, dass sie Bretter mit mehreren Löchern versehen sind. Somit sind sie in mehreren Stufen verstellbar und der Körpergröße anpassbar.
Bild 4 zeigt, wie die Stoßstelle des Rahmens gelöst wurde. Anfangs wollte ich das mit einem Scharnier erledigen. Es hat sich aber gezeigt, dass eine Lösung mittels „Verplattung“ die stabilste ist.
Auf Bild 5 sieht man die „Bondagesection“. Das unterste Brett ist für Penis und Hoden und hat zwei sehr stabile Rechteckbügel aus Metall. Dass die Bügel rechteckig sind ist Absicht. So kann man auch einen Spanngurt bequem durchfädeln und über den Po verlaufen lassen. Ich liiiieeeebe diesen Ratschenmechanismus am Spanngurt, weil man ihn gegenüber einem Seil so nett spannen und nachspannen kann.
Das mittlere Brett hat einfach nur einen haufen Löcher. Dort kann man nach Herzenslust Seile durchfädeln.
Das obere Brett schließlich bietet zwei Mulden für ein Brustbondage. Das Seil kann um das Brett gewickelt, oder durch die schräg darunter verlaufenden Löcher gefädelt werden.
Diese Löcher haben aber auch noch einen anderen Zweck. Sie haben genau den Abstand meiner Brustwarzen. Mehr brauch ich sicher nicht zu schreiben....
Bild 6 zeigt noch mal die Genitalsektion mit dem Bügeln für den Spanngurt.
Man sieht hier auch recht schön, dass alle Löcher mit einer Rundfräse wie Trichter ausgeformt sind. Das ist angenehmer und schont Seile wie auch Körperteile.
Bild 7 stellt das Loch für die Hoden auf der körperabgewandten Seite dar. Die zwei Ösen dienen Seilen .... oder auch Chinastäbchen. Funktioniert prima, es gibt kein Entrinnen mehr.
Bild 8 und 9 zeigt die Handfesseln. Anfangs hatte ich die noch nicht vorgesehen. Aber wenn eine Sitzung länger dauert, dann schlafen einem schon mal gerne die hochgebundenen Arme ein. Deshalb habe ich diese Handgelenkfallen angebaut. Bequem sind sie nicht - vor allem dann nicht, wenn man mit dem Rücken zum Rahmen steht. Aber sie sollen ja auch gar nicht zu bequem sein. Jedenfalls bieten sie eine vom Top schnell zu realisierende Abwechslung für die müden Arme des Sub.
Ich bin von dem Teil absolut begeistert, überlege mir aber ob ich nicht noch einen Zusatz baue. Mir schwebt da ein Trittbrett auf Beiden Seiten der Rahmenpfosten vor und ein waagerechtes, gepolstertes Brett mit Bodenfuß (so ähnlich wie ein Bügelbrett). Das Brett sollte auf dem Mittelbrett (das mit den vielen Löchern) aufliegen. Wenn man das Brustbrett entfernt, dann hat man einen Strafbock der von der Höhe her traumhaft zum Bespielen wäre.
Stabil genug ist der Rahmen jedenfalls.
Wer Fragen hat oder Abmessungen braucht: PN genügt
Für Anregungen bin ich natürlich ebenfalls offen!
Viel Spaß
Bitterzart
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