holzwurm
Eine Anregung für einen schönen Pranger hatte ich auf der beliebten Seite von www.bdsm-hessen.de gefunden und ihn in dieser Form auch gebaut.
Aus drei Streifen Fichtenholz, auf 900x90x40mm zugeschnitten und ausgehobelt und dann zusammen geleimt. Ähnliches Material bekommt man aber auch in jedem gut sortierten Baumarkt als Möbelbauplatten oder Hobelware zu kaufen. Ich hatte halt noch etwas rohes Holz rumliegen.
Nach dem erneuten Abhobeln, damit das Brett auch schön sauber und plan ist, hab ich es in der Mitte aufgeschnitten und die Schrägen an den Seiten und den Köpfen angeschnitten.
Für die kräftige Rundung an den vier Längskanten stand in meinem Fall eine richtige Fräse mit Profilmesserkopf zur Verfügung, es geht aber auch mit Oberfräse, Hobel oder im ungünstigsten Falle mit Raspel und Schleifpapier.
Die Ausschnitte in meinem Falle hier sind so gewählt, dass ich zum Einen Kopf und Hände, aber auch Hände und Füße fixieren kann. Die Abmessungen der Löcher sind sehr individuell und sollten von jedem selber, mit einem flexiblen Maßband oder einem Pappstreifen, an dem zu fixierenden Menschen abgenommen werden. Dann mit einem Zirkel auf den entsprechend zusammen gelegten Holzteilen anzeichnen und mit einer Stichsäge ausschneiden.
Die Kanten der Ausschnitte sind mit der Oberfräse kräftig gerundet. Da sollen Polsternägel hin. Die Löcher sind entsprechend größer ausgeschnitten, da ich in diesem Falle mit Wollfilz und Leder abpolstern wollte.
Zu guter Letzt ist der Pranger dann nach dem Schleifen zweimal mit Lack behandelt.
Den Filz habe ich mit einem Cuttermesser auf entsprechende Breite (in diesem Falle 25mm) geschnitten und für jedes Loch abgelängt, dann die Streifen mit etwas Weißleim/Bastelleim fixiert. In den größeren Löchern kann man die Streifen mit einer aufgerollten Tapezierschiene anpressen (siehe Bild). Dies funktioniert auch bei anderen Projekten, wo man in runden Ausschnitten Druck auf die Kanten geben möchte.
Das Leder ist der Rest eines alten Sofas. Die Streifen habe ich so zugeschnitten, daß die äußeren Kanten einmal nach innen umgeschlagen werden können, um so einen sauberen Abschluss zu bekommen.
Nun bin ich eben kein Polsterer und so habe mir damit geholfen, die Streifen von 80mm Breite mit Teppichband schon entsprechend auf 50mm umzuschlagen und mir so diese etwas fummelige Arbeit leichter zu machen. Die Kanten sind um den Filz gelegt und dann mit Polsternägeln fixiert. Ich denke mal, so sieht das halbwegs vernünftig aus.
Die Beschläge sind in jedem Baumarkt zu finden, denke ich. Zwei kräftige Ringschrauben zum Aufhängen, ein Scharnier in entsprechender Abmessung und der Kistenverschluss mit Federstecker.
Einzig sei noch dieser eingebohrte Stift erklärt. So was gibt es im Fachhandel und wird normalerweise zum Koppeln von geteilten Tischplatten verwendet. Auch hier sorgt der Stift dafür, das die beiden Holzteile an der Verschlussseite nicht hin und her rutschen können und der Pranger so völlig starr ist.
holzwurm,
der auf die Sicherheit der eigenen Finger und aller anderen Körperteile hinweist.
Bitte denke jeder beim Bauen und Basteln immer auch an die Sicherheit der Anderen.
Zum Eintrag in der Datenbank
Aus drei Streifen Fichtenholz, auf 900x90x40mm zugeschnitten und ausgehobelt und dann zusammen geleimt. Ähnliches Material bekommt man aber auch in jedem gut sortierten Baumarkt als Möbelbauplatten oder Hobelware zu kaufen. Ich hatte halt noch etwas rohes Holz rumliegen.
Nach dem erneuten Abhobeln, damit das Brett auch schön sauber und plan ist, hab ich es in der Mitte aufgeschnitten und die Schrägen an den Seiten und den Köpfen angeschnitten.
Für die kräftige Rundung an den vier Längskanten stand in meinem Fall eine richtige Fräse mit Profilmesserkopf zur Verfügung, es geht aber auch mit Oberfräse, Hobel oder im ungünstigsten Falle mit Raspel und Schleifpapier.
Die Ausschnitte in meinem Falle hier sind so gewählt, dass ich zum Einen Kopf und Hände, aber auch Hände und Füße fixieren kann. Die Abmessungen der Löcher sind sehr individuell und sollten von jedem selber, mit einem flexiblen Maßband oder einem Pappstreifen, an dem zu fixierenden Menschen abgenommen werden. Dann mit einem Zirkel auf den entsprechend zusammen gelegten Holzteilen anzeichnen und mit einer Stichsäge ausschneiden.
Die Kanten der Ausschnitte sind mit der Oberfräse kräftig gerundet. Da sollen Polsternägel hin. Die Löcher sind entsprechend größer ausgeschnitten, da ich in diesem Falle mit Wollfilz und Leder abpolstern wollte.
Zu guter Letzt ist der Pranger dann nach dem Schleifen zweimal mit Lack behandelt.
Den Filz habe ich mit einem Cuttermesser auf entsprechende Breite (in diesem Falle 25mm) geschnitten und für jedes Loch abgelängt, dann die Streifen mit etwas Weißleim/Bastelleim fixiert. In den größeren Löchern kann man die Streifen mit einer aufgerollten Tapezierschiene anpressen (siehe Bild). Dies funktioniert auch bei anderen Projekten, wo man in runden Ausschnitten Druck auf die Kanten geben möchte.
Das Leder ist der Rest eines alten Sofas. Die Streifen habe ich so zugeschnitten, daß die äußeren Kanten einmal nach innen umgeschlagen werden können, um so einen sauberen Abschluss zu bekommen.
Nun bin ich eben kein Polsterer und so habe mir damit geholfen, die Streifen von 80mm Breite mit Teppichband schon entsprechend auf 50mm umzuschlagen und mir so diese etwas fummelige Arbeit leichter zu machen. Die Kanten sind um den Filz gelegt und dann mit Polsternägeln fixiert. Ich denke mal, so sieht das halbwegs vernünftig aus.
Die Beschläge sind in jedem Baumarkt zu finden, denke ich. Zwei kräftige Ringschrauben zum Aufhängen, ein Scharnier in entsprechender Abmessung und der Kistenverschluss mit Federstecker.
Einzig sei noch dieser eingebohrte Stift erklärt. So was gibt es im Fachhandel und wird normalerweise zum Koppeln von geteilten Tischplatten verwendet. Auch hier sorgt der Stift dafür, das die beiden Holzteile an der Verschlussseite nicht hin und her rutschen können und der Pranger so völlig starr ist.
holzwurm,
der auf die Sicherheit der eigenen Finger und aller anderen Körperteile hinweist.
Bitte denke jeder beim Bauen und Basteln immer auch an die Sicherheit der Anderen.
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