holzwurm
Also aus einer Pet-Mehrwegflasche eines USA Getränkeherstellers und
einem Mundstück eine Alkoholtestgerätes (ich hoffe man erkennt das auf Bild 1)habe ich eine Saugglocke (Bild 2) gebastelt.
Petflasche in der Mitte aufgeschnitten und das Mundstück mit Bausilicon eingeklebt. Diese Mundstücke, wie sie von Polizei, Rettungsdienst, Krankenhaus und eigendlich in jeder Arztpraxis zu finden sein dürften hat die Eigenschafft, ein Ventil zu sein. Duch die größere Öffnung putet es sich gut rein. Andersrum ist dicht!
Die Kante der Flasche habe ich mit einfachem Kantenschutz aus sem Baumarkt (Blechabteilung) und auch einem Tropfen Silicon geschützt.
Dieser Prototyp funktioniert einwandfrei!!!
Vor der Anwendung , habe ich ein kleines Loch reingebohrt und mit Tesafilm verschlossen, damit der Unterdruck auch wieder weg kann.
Die Petflasche hat nun keinen besonders großen Durchmesser und ist auch nicht so besonders Stabil. Ich habe schon im Supermarkt die Küchenabteilung unsicher gemacht: Messbecher, Vorratsdosen usw.sogar die Abdeckung einer CD-Spindel könnte man evtl. verwenden.
Da nur ein großes Loch reinbohren-"Ventil" einkleben, Druckausgleichsloch bohren und verschließen.
Den Unterdruck erzeut mein Mund oder über einen Schlauch eine größere Spritze.
PS. Bei Selva haben sie Acryldome von 100-150mm. Quasi ein Deluxemodel.
Man findet sie hier:
http://www.selva.de/product_info.php?cPa...id=Dom%20427477
Zu Schluss wieder mal der Hinweis auf Finger, Gesundheit usw.
Und viel Spaß beim Basteln
Zum Eintrag in der Datenbank
holzwurm
Noch ein Zusatz:
Über Nippelsuction , gibt es auf anderen Seiten einige richtig gute Anregungen. Das Rad habe ich nicht neu erfunden, aber über mein Ventil in der PET-Flasche, bin ich auf eine noch kleinere Version gekommen.
Ein Fahradventil, ø5mm Loch in einen kleinen Messbecher aus PP (Kanten mit der Flamme gerundet, wie bei einer Einwegspritze), eine Gummidichtung für Wasserhähne und einen Tropfen Silicon um die Dichtung zu fixieren. Davon habe ich dann zwei Stück gebaut.
Den Schlauch in ø5mm, habe ich aus dem Fachhandel, ø6mm gibt es auch im Baumarkt, T-Stück von Gardena und die 60ml Spritze aus der Apotheke. Es passt besser , wenn der Schlauch zur Spritze hin ø6mm hat, deshalb die beiden Durchmesser.
Normalerweise sollte einmal Absaugen reichen. Zum mehrmaligen Absaugen, muß man die Spritze halt abnehmen.
Auch bei diesem Saugkonstrukt, sollte man schauen, ob eine Belüftungsloch nötig wird.
Gruß holzwurm
holzwurm
Also, das mit den Saugglocken, hatte mir dann doch keine Ruhe gelassen. Im Baumarkt bin ich dann über ein Sonderangebot Gartenlampen gestoßen, die transparente Glocken (ø 150mm) als Lampenschirm hatten. Die waren sogar als Ersatzteil im Lager vorrätig ( oh staun, oh wunder) und für ein paar Cent zu haben.*g*.
Den Bajonettverschluß (siehe Anhang), habe ich mit der Handsäge vorsichtig abgeschnitten. Das Loch für das Fahrradventil war schon Werkseitig drin. Ich habe nur diese schwarze Schutzkappe aufgeschnitten und so eine Dichtung und eine Überwurfschraube zugleich in der Hand gehabt. Etwas Silicon habe ich aber zusätzlich zur Vorsicht noch an das Gewinde gestrichen.
Die Kanten der Glocken (siehe Anhang), sind dann nach Versuchen mit dem PVC-Kantenschutz (siehe Prototyp) und Isolierband dann zuletzt mit schwarzem Moosgummi (mit Patex geklebt) eingefasst worden.
Erste Versuche auf meinem Bauch, haben auch nach 15 min. keinen fühlbaren Undichtigkeit der Glocken gezeigt.
So, nun sollte dieses Project erstmal für mich erledigt sein. Ein paar kleinere Features schwirren noch im Kopf rum. Eine mini "Glocke" für die Klit zum Beispiel. Da suche ich schon nach einem geeigneten Schraubdeckel oder sowas.
Vieleicht fällt einem Leser und Bastler ja ein elektr. Saugeinrichtung ein? Etwas, was man evtl. so einstellen kann, daß das Gerät bis zu einem bestimmten Unterdruck saugt und dann nur hält. So etwas ist mir in einem entsprechenden Film schon mal begegnet. An der Idee der Umsetzung hapert es allerdings. Hat da jemand einen Tip oder Erfahrungen?
Bis dahin, viel Vergnügen beim Nachbau und der Anwendung.*g*
Gruß holzwurm
mr-hyde
Ich war so frei Deine 2. Edition mal mit in die Datenbank zu packen
Sieht richtig gut aus!
Wo haste den die Alkoholtester - Mundstücke her ? Wo kann man sowas kaufen ?
Zur "elektr. Saugeinrichtung":
Das ist recht einfach. Normal kannste da jede Pumpe für nehmen. Ich habe eine Absaugpumpe aus dem Medizinbereich. Die sind gebraucht recht günstig.
Es geht aber auch hervorragend ein Kühlschrankkompressor. Habe 2 in meiner Werkstatt für solche Zwecke und als Airbrushkompressor und bin super zufrieden: leise, Leistungsstark, wartungsarm.
Nur die Optik ist ein wenig "rauh"
Zur Regelung:
Das einfachste ist ein fein dosierbares Ventil. (Gasventil o.ä.)
- Steigt der Unterdruck > strömt auch mehr Luft nach. Damit stellt sich dann irgendwo ein relativ stabiler Unterdruck ein, und Deine Pumpe kann dauernd laufen.
Die aufwändige Lösung: Einen Zwischenspeicher in die Saugleitung und ein Unterdruckschalter, der die Pumpe ein und ausschaltet.
Solche Unterdruckdosen findest auch im Auto, Wenn es denn noch einen Vergaser hat
Liebe Grüße
mr-hyde
holzwurm
Ich denke mir, wenn man mal freundlich bei einem Polizeibeamten oder einer Krankenschwester fragt. Für unsere Bastelaktionen werden ja keine 50 Stk. auf einen Knall gebraucht.
Wobei, ich persönlich finde ja inzwischen die Fahrradventile viel praktischer und dezenter. Vor allen Dingen, die 5mm Bohrung und der genormte Schlauch. Sowas bekommt man halt ohne große Probleme und sehen fast Professionell aus.
Sonst fällt mir auch nur Google ein.
Und mit dem Kompressor,da werde ich mich gleich mal drum kümmern

. Das ist wieder was für mich *g*.
Gruß holzwurm
holzwurm
@ mr-hyde und Andere,
Der Kompressor steht hier vor mir, saugt wie Irre!!!!
Tolle Idee.
Aber mit dem Ventil zwischen Kompressor und Glocke, wie soll das aussehen?
Da kommt mein Schreinerhirn gerade nicht hinter.
Bitte, hat da mal jemand ein Bild/einen Link auf oder von etwas, damit ich mir vorstellen kann, was da gemein ist?
Gasventil oder ähnliches?
Aus dem Campingbedarf?
Von 'ner Gasbuddel?
Fragezeichen???,das verstehe ich bis jetzt leider überhaupt nicht.
Danke für eure Mühen im Vorraus.
Gruß, holzwurm
mr-hyde
| Zitat: |
Original von holzwurm
Aber mit dem Ventil zwischen Kompressor und Glocke, wie soll das aussehen?
Da kommt mein Schreinerhirn gerade nicht hinter. |
So schwierig ist das nicht. Du brauchst nur ein Ventil was fein verstellbar ist (Nadelventil o.ä.) Wenn Das Ventil Dichtgummies hat musst du auf die Einbaurichtung des Ventils achten, nicht das es sich von alleine schließt, weil der Dichtgummi angesaugt wird.
Da die Anschlüsse am Kühlschrankkompressor aus Kupfer sind bietet sich eigentlich irgendwas zum Löten an. Ich mag da Messingventile oder zumindest die Anschlussstücke davon.
.............................Ventil
................................|
Kompressor------------------------------------Glocke
Ich hab auch schon Gasmengenventile genommen , aber solche wie man sie nach dem Druckminderer nimmt (siehe Anhang)
holzwurm
Jupp, jetzt ja.
Im Prinzip ein im Durchmesser zu regulierendes Loch. Dadurch entsprechend Luft zusätzlich.
Der Unterdruch in der Glocke wird so natürlich entsprechend stärker oder schwächer bei mehr Zuluft.
So ungefähr?
Morgen ausprobieren!!!!
Danke an mr-hyde, Gruß holzwurm
mr-hyde
Jepp genau so!
und damit die Bedingungen stabil sind und der Luftstrom nicht zu schwingen anfängt, ist halt irgendwas ohne Dichtungsgummies nur aus Metall einfacher.
Aber Du kannst auch irgendwas machen wie verschiedene kleine Löcher in ein am Ende geschlossenes Rohr bohren, und so viele Löcher abdecken wie nötig.
Das Vakuum saugt Deine Abdeckung von alleine an.
holzwurm
Ich habe da noch ein paar Stücke ø5mm Alurohr rumliegen. Entweder mit einem T-Stück oder einfach als Zwischenstück im Schlauch.
Es sollte doch klappen, über ein paar Experimente dann die Anzahl der Löcher so festzulegen, daß man da gar nicht mehr großartige Einstellereien bei Anwendung hat.
Außerdem kam mir noch der Gedanke, daß ja zwischen Glocke und Schlach eigentlich die Fahrradventile sitzen. Im Bedafsfall, da sauge ich einfach mit ungedrosseltem Schlauch Luft ab und ziehe ihn vom Ventil runter. Der Unterdruck bleibt ja bei dieser Konsruktion längerfristig erhalten.
Das wäre aber, denke ich mal, so die letzte Methode, da sie ja mit doch ständigem Schlauch drauf, Schlauch ab, kontrollieren und regulieren behaftet ist. Man will ja auch seine Augen in Ruhe auf die Weide führen können.*g*
Gruß, holzwurm
holzwurm
Gesagt-Getan
Ich habe also ein ø5mm Alurohr auf 55mm abgeschnitten und ein Test ergab, daß eine Bohrung von 1,1mm vollkommen ausreicht, um ein Ansaugen bis zu einer gewissen Festigkeit zu erreichen. Danach saugt der Kompressor nur noch durch das Loch im "Ventil". Lediglich ein leichtes Luftsäuseln hört man jetzt.
Das festere Ansaugen funktioniert einfach über Zuhalten des Loches mit den Fingern. Ist der Unterdruck groß genug, dann einfach loslassen. Bei Bedarf kann man also ohne Probleme leicht und ohne Mühen den Unterdruck erhöhen.
Ich habe da mal wieder auf meinem Bauch rumprobiert. Der Unterdruck reicht aus, wie man sieht.
Fehlt nur noch ein nettes Gehäuse drumherum.
Gruß, holzwurm
mr-hyde
Prima - schön das das so klappt.
Ein paar Anmerkungen hätte ich noch:
- Ein Anschluss mit Schutzkontakt-Stecker ist sicher kein Luxus. Das Kompressorgehäuse ist nämlich komplett aus Metall und sollte geerdet sein.
- Direkt am elektrischen Anschluss ist in der Regel ein Bimetallschalter. Auch dieser hat seinen Sinn. Ich gehe mal davon aus, das Du den dran hast. Er soll den Motor vor Überhitzung schützen, was aber bei Deiner Anwendung kaum vorkommen wird, da die Motoren extrem leistungsfähig sind.
- Der Motor ist normal für einen geschlossenen Kreislauf gebaut. Es kann daher vorkommen, das er auf einmal einen rauheren Tonfall bekommt. Das passiert z.B. wenn er viele hundert Stunden als Kompressor unter Last läuft.
Es fehlt ihm dann einfach Öl
Das 3. zugedrückte Röhrchen einfach aufmachen und 1-2 Fingerhüte Öl nachgießen. Irgend was dünnes - ist fast egal was.
mr-hyde
holzwurm
Danke für den Hinweis mit dem Bi-Metallschutz. Den rupf ich noch aus dem Kühlschrank, bevor ich ihn dann jetzt zur Entsorgung fahre.
Schukostecker ist Klar auf Dauer.
Das Gehäuse dafür wollte ich eigendlich als eine Art Kofferturm bauen. Obern mit Möglichkeiten alles an Glocken, Schlauch und Kleinteilen unter zu bringen. Und drunter einen Kasten als Gehäuse für den Kompressor. Mit Gitter für die Zuluft und Durchführung für das Schlauchgedönse. Zum ankoppeln mit Schellspannern zum Beispiel.
Meinst du, das gibt Probleme mit der Wärme, wenn das Teil sagen wir mal eine Stunde im Einsatz ist? Zu Warm in eienem Kasten aus Kunststoff oder Holzwerkstoffen oder zu Warm für den Dauerbetrieb wegen der Enge und zuwenig Ansaugluft? Sollte der Kompressor freier stehen?
Auch danke für den Hinweis mit dem Öl. Schadet das nicht beim Air-Brush? Gibt das keine Probleme mit der Farbe?
Gruß,holzwurm
PS. Ich war dann gerade mal an dem Kühlschrank. Das einzige Teil, das da noch zum Stromkreis gehört, ist aber nur ein einfacher Verteiler. Nichts mit Bi-Metallschalter. Kann es sein, das der Schutzschalter unter der Kappe vom E-Anschluß direkt am Kompessor mit eingebaut ist?
Ich werde auf alle Fälle noch mal bei Kollege Elektriker vorbeitoben, bevor ich das Teil auf die Menscheit loslasse.
mr-hyde
| Zitat: |
Original von holzwurm
Danke für den Hinweis mit dem Bi-Metallschutz. Den rupf ich noch aus dem Kühlschrank, bevor ich ihn dann jetzt zur Entsorgung fahre.
|
An dem BiMetallstreifen sollteste schon vorbeigekommen sein. Das ist ein kleines rundes Ding in dem schwarzen Kästchen wo Du Deine Versorgungsleitung angeschlossen hast
| Zitat: |
Original von holzwurm
PS. Ich war dann gerade mal an dem Kühlschrank. Das einzige Teil, das da noch zum Stromkreis gehört, ist aber nur ein einfacher Verteiler. Nichts mit Bi-Metallschalter. Kann es sein, das der Schutzschalter unter der Kappe vom E-Anschluß direkt am Kompessor mit eingebaut ist?
|
Jeppa, das ist er!
| Zitat: |
Original von holzwurm
Meinst du, das gibt Probleme mit der Wärme, wenn das Teil sagen wir mal eine Stunde im Einsatz ist? Zu Warm in eienem Kasten aus Kunststoff oder Holzwerkstoffen oder zu Warm für den Dauerbetrieb wegen der Enge und zuwenig Ansaugluft? Sollte der Kompressor freier stehen? |
Die sind enorm robuste Dauerläufer. Ein Kühlschrank kann ja auch mal ewig laufen ohne das was passiert. Nur Dreck und so in der Ansaugleitung mögen sie nicht.
| Zitat: |
Original von holzwurm
Auch danke für den Hinweis mit dem Öl. Schadet das nicht beim Air-Brush? Gibt das keine Probleme mit der Farbe?
|
Nee das ist ja das "Motoröl" und das gelangt eigentlich nicht in den Pumpkreislauf. Von geringen Undichtitgkeitmengen mal abgesehen. Und das hörste sofort wenn dem Motor Öl fehlt - normal ist er ja flüsterleise.
Alpha-Wolf
Hallo Holzwurm,
sehr schöne Teile hast du da gebaut,gefallen mir sehr gut,muss mich mal umschauen,ob ich entsprechendes Material finde.
Gruß Alpha
Savanna
Hallo zusammen,
ich geb ja zu, dass mich der Beitrag irgendwie nicht in Ruhe gelassen hat

, ohne jetzt meine Vorlieben verraten zu wollen.
Nur als ich durch die Haushaltswarenabteilung einer Handelskette geschlendert bin, hat mich ein Gummiring in seinen Bann gezogen. Wenn der namhaften Glashersteller gewußt hätte, was man mit seinem Eierbecher noch anstellen kann ...
Jedenfalls konnte ich nicht daran vorbeigehen.
Und da es nette Zufälle gibt, hab ich auch gleich das passende Ersatzgefäß zu dem Gummirand gefunden, denn Glas kann ich nur schlecht verarbeiten.
Mir fiel dann in einer anderem Kaufhaus ein Plexiglasbecher, Abteilung Zahnputzutensilien, in die Hände und schon war die Kombination perfekt.
Also den Becher mit dem Gummirand versehen,
in den Becherboden ein Loch gebohrt,
eine Gummidichtung aus dem Baumarkt über das Loch geklebt (ich hab vorher den Boden etwas eingesenkt),
ein Fahrradventil da hineingeschraubt
und schon ist meine Variante fertig.
Der Schlauch ist aus dem Tierbedarf, Abteilung Aquaristik, die Kupplung auch und die Spritze, na die hab ich halt.
Schlauch und Ventil hab ich bewußt nicht verklebt, so kann man die Sauger einzeln anbringen. Für zwei Sauger festhalten und eine Spritze gleichzeitig aufziehen fehlt doch meist die dritte Hand

.
Das Ergebnis funktioniert, aber ich bin noch auf der Suche nach einem anderen Gefäß. Auch Plexiglas hat sein Gewicht und eine zweite oder dritte Variante schadet sicher nicht.
Nochmals ein Danke, für den inspirierenden Beitrag, holzwurm!
Gruß
Savanna
holzwurm
Na, da schlägt mein Bastlerherz gleich ein wenig höher.

*froi*
Ich freue mich zum Einen, dass jemand da mit meiner Idee was anfangen konnte, zum Anderen aber auch über die schöne Rückmeldung. Und dann noch so formschön umgesetzt.
Danke und viel Freude damit Savanna.
holzwurm
holzwurm
So, nun hat das Ganze noch eine ordentliche Verpackung bekommen. Zwei Werkzeugkoffer aus dem Baumarkt. Zusammen keine 20,-€.
Der Koffer mit dem roten Griff dient zur Aufbewahrung der Schläuche und Saugglocken.
Ich habe die Kleinteile in den Deckelfächern untergebracht. Das Innenleben besteht aus einer Holzleiste die ich in entsprechender Höhe eingeschraubt habe. Eine M6mm Gewindestange dient dann zur Befestigung der vier Saugglocken. Den Boden und den Querträger im Koffer, habe ich mit Moosgummi gepolstert.
Das Befestigungskreuz besteht einfach aus zwei losen, schwarz gesprühten Dachlatten die an entsprechender Stelle durchgebohrt sind.
So rappelt da nix beim Transport und die mitgeführte 60ml Spritze, macht eine Nutzung ohne Stromzugang möglich.
holzwurm
holzwurm
Ich möchte noch den Koffer mit dem gelben Griff zeigen. Nur komme ich mit der Anzahl, der angehängten Bilder nicht mit einem Beitrag hier aus.
Der Koffer enthält jetzt den Kompressor aus einem Kühlschrank. Die Stromzufuhr habe ich über einen Stecker und Schalter gelöst, den ich aus einem alten Compi ausgebaut habe. So kann ich da das Kabel einstecken und bei Nichtgebrauch im Deckelfach verstauen. Ebenso ist der An/Aus-Schalter ein praktisches Feature. Beides lässt sich ohne weiteres in den dünnen Kunststoff einpassen
Der Kompressor ist durch den Boden mit zwei Schlossschrauben befestigt. Die Zuluft bekommt er durch die fünf in die Rückwand gebohrten Löcher.
Die Luftanschlüsse (6mm Alurohr), sind nun in einenm dicken Holzklotz fixiert. Da habe ich mit einem Blechschählbohrer zunächst zwei konische Vertiefungen vorgebohrt, dann mit 6mm nachgebohrt und die Alurohre mit einer kleinen Schraube fixiert.
Durch die Bohrung stehen die Rohre nicht über, sind aber noch mit den Fingern zu greifen. Das Anschließen der Schäuche ist auf diese Art kein Problem.
Nun denke ich mal, sieht das gesamte Machwerk anspechend aus. Aßerdem ist der Transport und die Lagerung jetzt um einiges leichter geworden.
holzwurm
Savanna
Hallo Schatzsucher,
ich bin doch tatsächlich fündig geworden auf meiner Suche nach anderen Gefäßen.
In einem dieser netten Kramläden hab ich das passende Gefäß zum Zweckentfremden gefunden: "Champagnerflöten" aus Plastik. Netterweise ist der Fuß zum aufstecken. Nicht stilvoll für das edle Getränke, aber mir hat's gefallen.
So kann auch ohne das Getränk daraus ein prickelnder Genuß werden.
Wer sich wundert, dass der Ring jetzt gelb ist, ich hab auch noch ein Paar grüne Ringe, damit man zusammenstellen der passenden Gefäße ein optisches Hilfmittel hat.
Herzlichst
Savanna