mr-hyde
Rohr - Ballknebel
Ballknebel mal ein wenig andes
Man nehme einen gerade noch passenden großen Gummiball und ein Rohr aus gesundheitlich unbedenklichen Material.
(Edelstahl, Kunststoff, Alu, ...)
Den Rohrdurchmesser erprobt man am besten damit, ob man lange durch dieses Rohr atmen kann ohne Atemnot zu bekommen.
Bei mir also ein Alurohr außen 16mm / innen 14 mm
Langsam und behutsam ein Loch in den Gummiball bohren. Gut bewährt hat sich das Vorbohren mit kleineren Durchmessern.
Wenn der Ball warm wird fängt er an zu bröseln und das Bohrloch wird unschön, also immer mit der Ruhe und notfalls den Ball mal einfrieren, dann geht es besser.
Das Rohr dann stramm in den Ball einpressen - Klebstoff ist da normalerweise unnötig.
Das Ganze sollte dann aussehen wie in
Bild 1
Der Ballknebel würde ja so ohne Befestigung schnell verloren gehen, also Besfestigen wir ihn mit reichlich Frischhaltefolie oder ähnlichem.
Dabei darauf achten, das keine Luft durch die Nase strömen kann, und alles schön warm und Dicht wird.
Fertig!
Bitte beachten, das die Einschränkung der Luftzufuhr immer gefährlich ist, und den/die Träger/in nie alleine lassen
Zum Eintrag in der Datenbank
lisa
Noch ein kleiner Tipp..testet VORHER, ob der Ball nicht irgendwie bitter oder so schmeckt....
Wer will schon Subbie mit ungesund grüner Gesichtsfarbe
Gruß von lisa
mr-hyde
| Zitat: |
Original von lisa
Noch ein kleiner Tipp..testet VORHER, ob der Ball nicht irgendwie bitter oder so schmeckt.... |
Ja Ja, immer dieser Pienzchen
Ok, Also bittere Bälle gibts bei Gummi immer wieder mal, ich weis auch nicht woher das kommt, selbst die gleichen Bälle aus der gleichen Quelle sind teils alsolut unterschiedlich.
Ich tippe es liegt an den Lagerbedingungen.
Lösung:
Ball einfach mal aufgespiest, so das er nirgends aufliegt und bei 140 Grad (mehr hab ich mich nicht getraut) 1-2 Stunden in den Backofen.
Ergebnis: Einwandfrei und geschmacklos
LG
mr-hyde
benita
Hi, wo testest Du denn den Ball - wiil fragen, in welchen Geschäften kann frau sich die Bällchen vor dem Umbau ansehen, anfassen, (kosten)...
benita
mr-hyde
| Zitat: |
Original von benita
Hi, wo testest Du denn den Ball - wiil fragen, in welchen Geschäften kann frau sich die Bällchen vor dem Umbau ansehen, anfassen, (kosten)... |
Also ich mach das Überall, an einem Ball lecken hab ich keine Probleme mit - sooo viele Menschen werden das nicht auch tun *ggg*
Meine Bälle sind allesamt Hundespielbälle aus dem Zoohandel
In der Kinderspielzeugabteilung ist sowas aber auch ab und an zu finden (dort wir aber öfter dran geleckt *ggg*)
Liebe Grüße
mr-hyde
Alpha-Wolf
Hallo zusammen,
gefällt mir ganz gut das Teil,leicht und schnell zu bauen.
Ich werde mich mal drann machen wies ausschaut.
Man entdeckt doch immer was neues hier
Mfg Alpha
holzwurm
Den Tip, den Gummiball zu backen, den kann ich nur empfehlen. Es riecht zwar für die zwei Stunden fürchterlich nach Gummi in der Bude, aber der Effekt ist verblüffend.
Ich selber hab das mit zwei schwarzen Vetilkugeln aus Vollgummi gemacht. ø 40mm und 50 mm .
@mr-hyde, nach der Wärmebehandlung sieht man auch deutlich, dass der Ball aus zwei Hälften gemacht ist. Da hat der Verkäufer einfach Mist erzählt, von wegen, aus einem Guss.
Ich kenne meinen Händler in Köln eigentlich als recht gut Informiert und fachlich auf der Höhe.
Gruß, holzwurm
BondageArtist
Lass Dich da nicht täuschen, der umlaufende Rand ist bei jeder gegossenen Gummikugel zu sehen. Das liegt einfach daran das die Form geteilt sein muss damit man das Produkt auch wieder rausbekommt ;-)
Gummikugeln ohne Rand sind meistens sphärisch geschliffen worden.
LG Immo
holzwurm
Eine andere Quelle ist mir jetzt mal zu Ohren gekommen.
Übungsbälle aus dem Golfsport. Wohl neben dem Fachhandel auch in der Sportabteilungen im guten Kaufhaus für kleines Geld zu bekommen. Man sollte wohl nur auf saubere Verarbeitung schauen und keine Grate daran haben.
holzwurm
bitterzart
Also, das mit dem Backen würde ich auf alle Fälle machen. Auch wenn hier immer die Rede von "Gummi" ist, glaube ich kaum dass es sich immer um Kautschukprodukte (Naturstoff) handelt. Es dürfte eher ein Mischmaterial msein, wo vielleicht auch Kautschuk mit drin ist, was aber immer Weichmacher und Lösungsmittel enthält. Seit den Skandalen um Babyspielzeug und diesen niedlichen, ranken und dürren ... - hoppla : "schlanken", meine ich natürlich - Puppen eines amerikanischen Herstellers (Made in China) bin ich vorsichtig geworden was die Inhaltsstoffe anbetrifft.
Das Backen lässt sicher einiges dieser Bestandteile ausdünsten, ich denke aber dass lebensmittelechtes Material immer noch die Beste Wahl ist wenn man es in irgendeine Körperöffnung stecken will.
Leider hab ich da zu Bällen auch keine Idee, aber Hundespielzeug ist wohl eher nicht das was dem entspricht.
Grüße
Bitterzart
holzwurm
Hm...daraus mal eine Frage abgeleitet: Wie is das bei den Weichmachern? Macht die Menge das Gift?
Ich denke gerade bei den allgemein gern genutzte Dildos, Plugs und Vibratoren odre halt auch den Knebeln allen Dinge halt aus dem Weichkunststoffen die da in Asien gefertigt werden ist der Wert nicht immer ganz in den Normen.
Bei Dildos verwende ich eh immer mit Condom. Aber halt bei Bällen im Mund, da ist nicht wirklich eine Schutzmöglich. Die Warnungen vor Weichmachern im Kinderzimmer sind ja oft genug in den Medien und nachdem ich vor Jahren mal solche billigen Scobidooschnüre aus dem Kinderzimmer entfernt habe, da sie wirklich schon nach Chemie rochen, denke ich da auch anders über ise Dinge.
Wie ist das also mit dem Schadstoff? Wie geht ihr damit um?
holzwurm
bitterzart
Also, Wikipdia gibt da ganz kompakt Auskunft
http://de.wikipedia.org/wiki/Weichmacher
Das Problem ist echt dass man das Zeug nicht nach Geruch feststellen kann. Gut, wenn was schon zum Himmel stinkt dann nehm ich es auch nicht her - aber nur weil es neutral riecht kann man sich leider auch auf nix verlassen.
Wie Holzwurm schon sagt, die Toys aus China sind sicher dahingehend nicht gerade Öko. Ich persönlich kauf schon lang keine solchen Sachen bei Beate und Co mehr. Unsere Dildos sind z.B. von Funfactory und solchen eher teuren Marken, dafür eben nur ausgesuchtes und wegen der Kosten seltener gekauft.
Weiß auch nicht ob die wirklich besser sind, aber ich denke dass man eher darauf vertrauen kann.
Wenn ich was selbst mache, dann nehm ich gerne Lebensmittelsilikon oder Aquariumsilicon ohne jedoch zu wissen ob das jetzt wirklich besser ist.
Weiß da jemand was?
Bitterzart
fuuba
...dem Manne, und allen anderen Intressierten, kann geholfen werden...
Silikonmassen gibt es in drei Arten: sauer vernetzend, neutral vernetzend und basisch vernetzend. Weiterhin gibt es Unterschiede in der mechanischen Festigkeit. Diese hängt von der Kettenlänge der eingesetzten Silane ab. Hier hilft nur ausprobieren. Es werden keine Weichmacher eingesetzt.
Nach der Aushärtung sind alle drei Sorten geruchs- und geschmacksneutral.
Allerdings stinken die sauer vernetzenden nach Essig und die basisch vernetzenden nach Ammoniak, solange sie noch nicht ausgehärtet sind. Hier ist aber der Zeitpunkt der Durchhärtung bestimmbar: dann, wenn es nicht mehr riecht. Und das kann mehrere Tage oder sogar Wochen dauern. Beim neutralvernetzenden fehlt diese Möglichkeit.
Farbige Silikonmassen entstehen durch Zugabe von Farbpigmenten aus dem ursprünglich farblos-transparenten Grundmaterial.
Bei Weiss sollte nichts passieren, das Pigment ist auch in Zahnpasta und medizinischen Salben. Bei bunten Massen sind allergische Reaktionen aufgrund der anderen Farbstoffe möglich.
Ebenfalls kritisch einzustufen sind die pilzhemmend eingestellten Sorten, aber die werden im Lebensmittelbereich nicht verwendet und in der Aquaristik wohl auch nicht.
bitterzart
Das nenn ich doch mal eine einfache, präzise Antwort *alle Bedenken weggewischt* !
Das ließ sich so selbst nicht aus den Gefahrenblättern der Hersteller herauslesen.
Bin beruhigt und kann weiter auf die Tube drücken, Danke!
Gruß
Bitterzart
holzwurm
Ok soweit zum Thema Silikon aus der Kartusche.
Bleibt die Frage nach den Weichmachern aus Asien. Wie sieht es da aus? Die Menge macht das Gift oder eher ganz die Finger davon lassen?
holzwurm
fuuba
ja und nein
Sauerstoff ist auch giftig, zumindest für Anaerobier...
Problem sind hier zum Teil die Substanzen (z.B. Schwermetallverbindungen in PVC), zum Teil die Verarbeitung, und zum Teil unbekannte Reaktionen durch die Verarbeitung. Ansonsten werden die Anlysenmethoden immer besser, und die Giftigkeitsversuche an Zellkulturen durchgeführt, die nicht unbedingt unter den Bedingungen "arbeiten" wie im "richtigen" Leben. Ausserdem reagiert jedes Individuum bei "nichtlethalen" Dosen anders: garnicht, normal, übertrieben. Hieraus resultieren beispielsweise die Nebenwirkungen von Medikamenten, oder die Vielfalt homöopatischer Mittel, die bei ein und derselben Krankheit zum Einsatz kommen können. Vorsicht schadet allerdings nicht, es gilt Paracelsus, der da sagte: Nichts ist ohne Gift, nur die Dosis macht, dass ein Gift nicht als Gift wirkt.
Hier der Link zur Gefahrstoffdatenbank der Berufsgenossenschaften:
http://www.dguv.de/bgia/de/gestis/stoffdb/index.jsp#
@mr-hyde, holzwurm ggf. in die Linkliste aufnehmen, danke