Hagazussa
Hallo,
ich liebäugle mit dem CNC Fräsen. (Holz)
Falls sich jemand so ein Gerät fürs Hobby angeschafft hat - welche Vorkenntnisse hattet ihr und welche Kurse habt ihr vor dem Kauf besucht? Wie ausführlich hat der Hersteller eingeschult?
Ich bin nicht unbedingt ein PC-Genius. Wie kompliziert ist das Programmieren denn wirklich?
holzwurm
Heute lernen die Azubis im Tischlerhandwerk schon in den Berufsschulen ein bissel was von der DIN-ISO Programmierung. Ich hatte dann so um's Jahr 2000 rum mal einen vier Wochen Samstagskurs über die IHK gemacht. Das war als Grundlage recht hilfreich.
Im Laufe der Zeit ist dann aber das entsprechende Firmenpogramm viel interessanter zu beherrschen. Sie sind sich alle irgendwie ähnlich. Wenn du da wirklich eine CNC kaufen willst, dann lohnt sich eien Einweisung und ein Kurs über den Hersteller bestimmt. Das abbareiten von drei Dimensionen, also Flächenbearbeitung ist über entsprechende Oberflächen eigentlich kaum ein Problem.
Interessant wird es erst, wenn du Fräser wechselst, abgeschliffene Bohrer neu einmisst und Fehler beheben musst. Da kommst du dann ohne Hotline nicht hin, auch bei Kleinmaschinen nicht. *denkt*
Du solltest mal mit den Vertrieb sprechen, was du da als Packet dazu bekommst, so zur Schulung meine ich oder was dich da so eine Schulung im Rahmen des Neukaufs kostet.
elims
Ich bin grad dabei selber eine CNC-Fräse zu basteln, weil die gekauften mein Budget doch weit übersteigen. Wenn man wirklich keine Vorahnung hat, sollte sich der Basicumgang mit so einer Maschiene an einem WE lernen lassen. Es gibt ganz clever Software die vom Zeichnen bis zum Fräsen so gut wie alles mit ein paar Mausclicks hinbekommt. Für mich wird das CAD-lernen noch der größte Part werden. Das lernen der eigentlichen CNC-programmiersprache ist heuzutage eigentlich echt nicht mehr nötig. Dazu gibt es integrierte CAD/CAM-Software die dir aus der Zeichnung gleich die Steueranweisungen für die Maschiene generiert.
Das einjustieren von Fräserhöhen kann man auch automatisieren. Es gibt entsprechende Sensoren auf die man drauf fährt und die dann in die Software integriert sind. z.b. Biete die Firma das an:
http://www.easgmbh.de/index.php
Wie gesagt, wenn man das alles zukauft und mit der entsprechenden CAD/CAM-Lösung ist man schnell ein paar tausend Euro los.
Jonny
Ein sehr einfaches Cnc/Cad Programm für so eine maschiene wäre z.B Gallad ( nach dem Tafelrundenritter benannt).
Haben wir vor Jahren in meiner Realschule genutzt für eine Fräse.
Ist sehr simple zu bedienen auch mit altemm Pc und denk ich mal auch nich allzuschwer aufzutreiben
mr-hyde
In letzter Zeit gibt es auch in Deutschland einige
FabLabs (Aachen, Nürnberg, München, Hamburg, ...) die meist auch mit CNC Fräse / Laser-Cutter Zing / 3D-Drucker ausgestattet sind. Je nach Standort.
Wenn da was in Deiner Nähe ist, rentiert es sich sicher mal kundig zu machen.
Man muss nicht alle Produktionsmittel selber erwerben.
elims
Ansonsten kann ich noch
Ponoko bzw. deren Kooperation mit modulor
Formulor empfehlen. Da kann man sich Sachen zu sehr vernünftigen Preisen Laserschneiden lassen. Bzw. in den USA auch 3D-Drucken und CNC-Fräsen lassen.
Für eine brauchbare CNC zahlt man halt mindestens 5000€. Mein CNC-Eigenbau tut zwar, ist aber schon mit Holz etwas überfordert.