Jagdwolf
Ist das nicht dem Datenblatt im Anhang des ersten Posts zu entnehmen?
Streuner
Also der R2 ist relativ egal, würde ich so lassen.
Ich würde den Diodenstrom der Diode erhöhen, er liegt im Moment bei ca. 3,75mA =(5V- 1,25(Uf der diode))/R1.
es kann sein das der Transistor bei zu schwacher beleuchtung nicht durchschaltet deshalb würde ich den Diodenstrom erhöhen auf 20mA (maximum liegt bei 60mA laut Datenblatt)
der neue R1 errechnet sich dann durch
(5V-1,25V)/0,02A= 187,5 Ohm
also würd ich einen Vorwiderstand R1 zwischen 170-200Ohm wählen.
und natürlich müssen S1 und S2 getrennte Schalter sein
Grüße
Jagdwolf
So, also:
Ich habe mal ein wenig experimentiert und gemessen.
Erstens: Meine neue Schaltung funktioniert. Fast.
Ich habe nun doch mal ein Relais mit verwurstet. Dummerweise zieht das nicht an. Nachdem ich der Lichtschranke mit dem Multimeter zu Leibe gerückt bin, stelle ich fest:
- Die IR-LED arbeitet mit und ohne Widerstand zuverlässig. (Ich hatte noch 360 Ohm und es geht prima.)
- Der Empfänger verwirrt mich. Ist der Strahl unterbrochen, fließt mehr Strom hindurch, als wäre er es nicht.
- Lasse ich den Vorwiderstand der IR-LED weg, kriegt der Empfänger deutlich weniger Strom. (In dem Fall so um die 2 V.)
- Ärgerlicherweise kommen mit Widerstand gerade ein mal knapp 3 V durch.
- Für mein Relais ist das zu wenig. Das benötigt mindestens 5 V.
Als Laie würde ich nun also annehmen, dass mehr Strom beim Empfänger ankommt, wenn ich den Widerstand erhöhe.
Was meinen die Experten, denen ich jedem mindestens zwei Drinks schuldig bin, nach der Aktion.
Gruß,
Jagdwolf
Jagdwolf
Neuer Stand:
Widerstand verändert. 2x 330 Ohm in Reihe geschaltet. Gibt ohne Unterbrechung 3,72 V am Empfänger und 4,01 V mit Unterbrechung.
Jagdwolf
Neuer Stand: Ich bin ein Hornochse. Ich scheine IR-LED und Empfänger vertauscht zu haben. Nun schaltet auch plötzlich mein neues, kleineres Relais. Dummerweise scheißt es weiterhin darauf, ob der Lichtstrahl unterbrochen ist oder nicht.
Klinge
So nochmal ich...
Nachdem ich nun noch etwas mehr im Internet gesucht habe, habe ich weitere Informationen:
1. in einem anderen Forum hat jemand die Lichtschranke erfolgreich mit Widerstandswerten betrieben, wie ich sie im angehängten Diagram dargestellt habe.
2. Hatte diese Person auch Probleme mit der Unterbrechung der Lichtschranke. Er hatte wohl eine dünne Plexiglasscheibe mit Edding geschwärzt. Allerdings war das im infraroten Bereich immer noch durchlässig (also dicke Pappe oder besser noch ein Blech verwenden.)
Ich würde immer noch - um die Funktion der Lichtschranke zu überprüfen - diese testweise in einer Schaltung betreiben wie angehängt. Dabei zwischen Punkte A und C 5 Volt anlegen. Um den Diodenstrom zu variieren könntest Du auch statt R1 auch einen Poti verwenden (bis ca. 250 Ohm).
Wenn du dann insbesondere die Spannung zwischen C und B misst, während du die Lichtschranke unterbrivchts und öffnest, kann man schon bessere Aussagen zur Funktion und weiteren Schaltung treffen
Viele Grüße, Klinge
Jagdwolf
Du bist nicht zufällig im Roboternetz fündig geworden?
Genau da habe ich die selbe Info gefunden und das ganze noch um eine Treiberschaltung für das Relais erweitert. Im Moment ätzt McFloppy mir die Platine. So bald sie da ist und ich alles verlötet habe, pack' ich den Schaltplan hier rein. (Vorausgesetzt, es funzt.)
mr-hyde
Na dann ist das Projekt ja jetzt auf der Zielgerade. Bei McFloppy biste da sicher in guten Händen :-)
Jagdwolf
Davon bin ich überzeugt. :-)