Datenbankeintrag: KG: sicher und bequem

bitterzart
Meine Herrin und ich sind schon sehr lang auf der Suche nach einem wirklich brauchbaren Keuschheitsgürtel! Ich hatte in der Vergangenheit einige Selbstbauversuche unternommen. Ihre Konstruktion war dabei an den Produkten die es zu kaufen gibt orientiert. Entsprechend fielen sie auch der Reihe nach in Ungnade, vor allem bei mir.
Unsere Vorgaben waren: unsichtbar unter der Kleidung zu tragen, absolut ausbruchsicher, bequem im Alltag zu tragen, „gesunder Schlaf“ (Morgenlattentauglichkeit), kein Intimpiercing nötig.
Was soll ich sagen .... sie zwickten, scheuerten, beengten, waren deutlich sichtbar .... und so weiter.

Bald war mir klar: Du musst einen ganz anderen Weg gehen!
Also machte ich mir Gedanken über die Möglichkeiten zur Realisierung unserer Forderungen.
Dabei wurde mir bald klar, dass nur ein KG der durch ein Piercing gehalten wird alle Anforderungen erfüllen würde. Ein Piercing kam für uns Beide aber nicht in Frage. Also wurde das Piercing durch eine Schlaufe ersetzt, die sich an der Eichel festhält. Das ist leichter gesagt als getan. Ich habe mit allen möglichen Materialien herumexperimentiert. Es musste flexibel sein damit es bei einer Erektion nicht abschnürt, es durfte nicht von alleine verrutschen, musste dick genug sein um nicht einzuschneiden – aber auch dünn genug um bei alltäglicher Bewegung nicht von alleine über die Eichelwulst zu rutschen.

Heraus kam nun dieses Teil, wie es auf den Fotos zu sehen ist. Die Eichelkappe war beim Ersten Prototyp noch so wie ein halber Ü-Ei-Behälter geformt. Das trug immer noch zu sehr auf (war als kantige Beule zu sehen). Hier habe ich den Deckel eines Deo-Sprays verwendet. Der Eingang ist oval und trägt nicht so sehr auf. Kleine Löcher gebohrt für die Lüftung, ein großes als Harnauslass. Es ist absolut stabiles und hygienisches Plastik.
Die Schlossaufnahme ist aus Edelstahldraht gebogen und somit auch dauerhaft und stabil.
Der Schaft besteht aus reißfestem Mikrofaserstoff. Meine Göttin hat ihn genäht. Er lässt sich nach dem Duschen sehr schnell trockenföhnen. Wir überlegen noch ob wir nicht noch einen KG mit Kunstlederschaft bauen, aber da habe ich Bedenken wegen Schweiß.
Am Ende ist ein Stahlring der in einem PVC-Schlauch eingehüllt ist. Er ist mit dem selben hochreißfestem Nylonfaden aufgenäht, mit dem der Schaft auch an der Eichelkappe festgenäht wurde.
Das Herzstück, der Eichelring, ist ein von einer Penismanschette abgeschnittenes Stück. Das Material ist dieses typische Glibbersilikon aus dem Cockringe etc. gemacht werden und kostet nur ein paar Euro. Insgesamt ist der Glibber natürlich viel zu elastisch und würde ständig von der Eichel rutschen. Deshalb habe ich 2 Stabilisatoren aus Edelstahldraht eingeschoben. So ist der Glibber nbur noch an den Flanken elastisch (siehe Foto). Das mit Stabilisatoren geht sehr einfach. Man muss den Draht nur einfach durchschieben, dann bündig mit dem Glibber abzwicken. Anschließend schiebt man das Glibber zusammen bis genug Draht rausschaut um mit einer Spitzzange Ösen zu biegen, schiebt alles in den Glibber zurück– und fertig. So sind die Drahtenden im Glibber versteckt und selbst wenn sie doch mal rauskommen sollten sind sie nicht scharfkantig.
Der Draht wird dann noch der Rundung angepasst gebogen.
Die Befestigungsleine ist eine sehr biegsame und trotzdem stabile Kunststoffschnur (ich glaub, das nennt man Hutschnur ... weiß nicht, habs einfach bei Herrin im Bastelzeug gefunden). Am Eichelring wird sie befestigt, indem man den Ring ein bisschen einschneidet, dann die Schnurschlaufe einschiebt und durch die Schlaufe hindurch den Edelstahlbügel durchschiebt. So berührt die Schnur die Eichel praktisch nicht. Ich musste bei einem früheren Prototypen schmerzhaft erkennen wie wichtig dies ist! Schließlich liegt der Verbindungspunkt zwischen Schnur und Ring genau am Eichelbändchen. Wenn da etwas zwickt dann ist das teuflisch unangenehm!
Als Einführwerkzeug habe ich einfach einen Drahthaken gebogen. Man kriegt die Schnur nämlich nicht so einfach durch das Loch, einfacher geht es mit dieser Verlängerung. Sie wird natürlich abgenommen wenn „Er“ drin steckt.
Nun noch die Schnur zwischen die beiden Schlossaufnahmen, Schlossbügel durch und gut ist`s.
Man kriegt den Häftling natürlich mit ein bisschen Kraftaufwand raus – aber auf keinen Fall kriegt man den Eichelring wieder über den Penis. Der Eichelring ist weit vorn in der Kappe, lässt sich nur bedingt dehnen. Wenn man den Stoffschaft zusammenschiebt, dann kräuselt er sich wegen des Stahlrings wie eine Ziehharmonika und verengt die Öffnung zur Kappe noch mehr. Man erwischt also den Eichelring nur sehr schwer.
Klar werden jetzt manche sagen: den kann man viel zu leicht kaputt machen, er ist nicht ausbruchsicher .... Ich sage aber: wer was kaputt machen will, der kann das immer .... und Ausbruchsicherheit definiert sich für mich nicht dadurch, dass ich den Kerl da mit keiner Kraftanstrengung der Welt herausziehen können darf, sondern dass eine Flucht nicht unentdeckt bleibt.

Keusche Grüße
Bitterzart
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