Hagazussa
Mir gefiele so ein Stachel-Mieder:
http://www.princessyara.com/deutsch/webshop/index.htm
Das ist ja nun von der Lederarbeit her keine Hexerei. Rüstleder, eventuell Futterleder, und passt schon.
Aber woher bekommt man geeignete Spike-Nieten? Die üblichen Killernieten sind zu dick und zu stumpf, denke ich.
holzwurm
Ich habe gute Erfahrunge mit den
Dreizackstifzen aus dem Seidenmalbedarf gemacht. Die haben in der Mitte ein circa 3,3mm Loch und lassen sich gut aufnieten. Einziger Nachteil- sie sind nicht aus Edelstahl.
elims
http://www.lederhaus.de/ringe/d-ringe.php hier gibts auch Zackenringe. Wenn ich das recht sehe gehören die eigentlich zu Druckknöpfen.
Persönlich habe ich auch schon viel mit den Dreizackstiften gemacht. Die eignen sich da perfekt für.
Hagazussa
Danke schön!
Hagazussa

Gute Idee!
Ich hab solche Schuhsohlen von princessyara mal in die Hand nehmen dürfen - die Stacheln sind aus Kunstoff und sitzen direkt in einer Plastikschicht, die auf das Leder genietet wird. Simpel eigentlich, aber privat nicht zu reproduzieren.
(Oder??? Was wäre, wenn man einen Stahlnagel erhitzt und langsam durch solch ein Hartplastik drückt?
Sonst sind die Dreizackstifte sicher eine super Idee. Bringt es dermatologisch gesehen eigentlich etwas, wenn man das Metall z.B. mit schwarzem Lack überzieht? Holzlacke bleiben teilweise elastisch, sollten also nicht gleich absplittern und würden die Haut eventuell schützen.
Hm, ich bin derzeit kein Nickelallergiker, aber ich kenn mich - was nicht ist, kann leicht noch werden.
elims
Es gibt doch auch solche Kunstoffmatten, die man vor dem Schreibtisch auf den Teppichboden legt, damit der Bürostuhl den Teppich nicht kaputt macht. Manche dieser Matten haben unten auch kleine Stacheln damit sie auf dem Teppich nicht verrutschen. Die könnte man dann zurecht schneiden und wie die Princess Yara Sachen verwenden.
http://www.schutzmatten.com/shop/show/sh...er-Teppiche.htm
Hagazussa
Das ist eine geniale Idee, glaube ich!
holzwurm
Bei anderen Bastelaktionen habe ich Polystyrol mit Trichlorethan (Aceton soll wohl ebensogut funktionieren) zu einem Brei aufglöst und dann verschiedene Forme damit bestrichen. Nach dem Ablüften bekommt man wieder eine harten Kunststoff. Darin könnte man Reißnägel auch einbetten und eine Sohle erhalten.
Ich weise nur ausdrücklich auf die Gefahrenklasse der Lösungsmitteln hin!!!
Hagazussa
Wär auch einen Versuch wert.

Unter einem Abzug!
Wobei, gestern war ich im Baumarkt, Anti-Rutschmatten besichtigen. Das dürfte es sein. Genau so ein Zeug ist bei den käuflichen Teilen aufs Leder genietet.
fuuba
schaut mal in die Linkliste: unter Sicherheit gibts einen Link zur Gefahrstoffdatenbank der Berufsgenossenschaft.
@ Holzwurm: Trichlorethan igittigittigitt, he das ist ein (F)CKW ...ich geb's zu, ich arbeite hin und wieder auch noch mit dem Zeug.
Aceton ist nur unwesentlich gefährlicher als Ethanol. Ich arbeite seit zwanzig Jahren arbeitstäglich damit und nicht nur in Kleinstmengen . Vor allem ist es biokompatibel. Es gibt sogar ein paar Stoffwechselkrankheiten, bei denen Aceton in der Leber als Zwischenprodukt auftritt.
Klar, saufen sollte man das nicht gerade, obwohl, es birnt gewaltig, macht aber keinen Kater und nicht süchtig.
Hagazussa
Aceton ist sehr gefährlich für Leute mit Atemwegserkrankungen. Es löst bei mir binnen Minuten schwerste Asthmaanfälle aus. Also gehört sicherheitshalber schon besser unter den Abzug, und andere Reizstoffe auch.
fuuba
ich bin zwar auch Asthmatiker, allerdings reagiere ich auf Katzenhaare und Schimmel (Fluch des Pharao!)...von daher kann ich das nachvollziehen.
Nichts desto trotz, für die Polystyrolbearbeitung ist Aceton eher zu schnell. In Modellbahnkreisen wird eine Mischung aus Kunstharzverdünnung und Nitroverdünnung als Kleber verwendet. Durch das Mischungsverhältnis läßt sich die Lösegeschwindigkeit variieren, Nitro schnelle Kunstharz langsamer.
Ansonsten sollte die Methode des "Heissen Nagels" gute Ergebnisse liefern, solange du unter der Zersetzungstemperatur von PS bleibst. Wenn ich's richtig im Kopf habe, liegt die so bei 110°C.