holzwurm
Bei den gestalteten Wänden gab es eine offen Mauerecke. 2,7m hoch und 13cm breit. Ich habe da ein zweifarbiges keltisches Knotenornament gemalt.
Die Fläche war gespachtelt und mit Makulatur geklebt. Als Grundfarbe habe ich hier ein Ocker gestrichen.
Das Muster habe ich aus einem Buch rauskopiert und mit ein paar Vergößerungen auf circa 90mm Breite gebracht. Dann hatte ich eine Länge von eimem A4 Blatt für beide Farben im Verlauf des Knotens, der ja aus zwei verschlungenen Linien besteht.
Mit einem Folienschreiber (Edding) habe ich die Konturen auf eine festere Prospekthülle (siehe Bild) übertragen und die Flächen zwischen den Linien mit einem Cutter ausgeschnitten.
Kleine Streifen Klebeband halten die Schablone auf er gut getrockneten Wand und ich habe das Muster mit einem Bleichstift aufgezeichnet.
Die Farbwahl war hier von den keltischen Vorlagen geprägt und beeinflusst, Weiß und Blau. Dem reinen Weiß (Wandfarbe) habe ich einen Schuss Ocker beigemischt und so einen hellen Elfenbeinton bekommen. Den mir zu hellen Blauton habe ich mit etwas Braun unde etwas Schwarz gebrochen und so annähernd ein Mitternachtsblau bekommen. Ich denke mal, so kommen die Farben schön hin.
In kleinen Etappen habe ich dann die Linien Weiß und Blau gemalt und das Ganze dann wieder gut trocknen gelassen.
Da ich solche Ornamente schon an andere Stelle gemalt habe und dort gute Erfahrungen damit gemacht hatte, sind auch hier die einzelnen Flächen durch einen dünnen schwarzen Strich getrennt. In Künstlerkreisen nennen sie das Comicstil.
Wie dem auch sei, ich verwende hier einen frischen Edding um die Linien einfach, schnell und sauber zu ziehen. Vorsicht ist nur geboten, wenn man das Ganze mal wieder überstreichen will. Ohne Tapetenwechsel oder gute Isolierung geht da nix. Das Zeug schlägt so durch alle Wandfarben durch.
Zum Abschluss habe ich die gesamte Fläche mit einer braunen Wandlasur abgerieben und so "Gealtert". Es passt schön zu dieser Art von Ornamenten, finde ich
Lasur macht man in diesem Fall leicht selber. Grundlage ist eine gute Portion Tapetenkleister. Dazu einen kräftigen Schuß Weißleim (Ponal, Bastelleim, PVAC) als Bindemittel und einen bis zwei Esslöffel (so als Menge etwa) Farbe (hier eben braune Volltonfarbe/Abtönfarbe). Das Gemisch gut durchrühren.
Mit dem Kleister zusammen hat man genügend Zeit geschaffen, die sonst schnell antrocknende Farbe zu verarbeiten.
Mit einem Pinsel grob ein paar Kleckse aufgetragen und dann mit einem feuchten Schwamm in kreisenden Bewegungen verwischt, den Schwamm dabei immer wieder im Wassereimer auswaschen und so die Lasur gleichmäßig auf der Fläche verteilt. Durch Auwaschen und weiter verreiben nimmt man Lasur weg, oder es kann mehr Farbe aufgebracht werden, bis es gleichmäßig aussieht.
Die weißen und blauen Flächen des Musters habe ich extra nochmal nachgewischt und so im Ganzen etwas heller hervortreten gelassen. Auch hier wieder gut trocknen lassen.
Als letzten Schritt habe ich die Kanten noch etwas mit einem Hauch Weiß aufgehellt. Einen Klecks weiße Farbe auf einen alten Eimerdeckel und nur die Spitzen eines großen Pinsels da vorsichtig eingetupft. Die Pinsel habe ich dann an einer Zeitung fast trocken gepinselt und bin dann mit den Sitzen des Pinsels über die Kanten der Mauer gegangen. Es reibt sich auf diese Art ein kleiner Schatten der Farbe auf die Flächen und noch eher auf die Kante und so habe ich die Gesamte Länge "pudert". Ein schöner Effekt, wie ich meine.
Solche Ornamente können durchaus als Bordüre auf der Wand oder Fester-/Türeneinfassung genutzt werden. Mit einer solchen Schablone sollte es nicht so schwierig sein, es kostet nur seine Zeit.
Zum Eintrag in der Datenbank
Die Fläche war gespachtelt und mit Makulatur geklebt. Als Grundfarbe habe ich hier ein Ocker gestrichen.
Das Muster habe ich aus einem Buch rauskopiert und mit ein paar Vergößerungen auf circa 90mm Breite gebracht. Dann hatte ich eine Länge von eimem A4 Blatt für beide Farben im Verlauf des Knotens, der ja aus zwei verschlungenen Linien besteht.
Mit einem Folienschreiber (Edding) habe ich die Konturen auf eine festere Prospekthülle (siehe Bild) übertragen und die Flächen zwischen den Linien mit einem Cutter ausgeschnitten.
Kleine Streifen Klebeband halten die Schablone auf er gut getrockneten Wand und ich habe das Muster mit einem Bleichstift aufgezeichnet.
Die Farbwahl war hier von den keltischen Vorlagen geprägt und beeinflusst, Weiß und Blau. Dem reinen Weiß (Wandfarbe) habe ich einen Schuss Ocker beigemischt und so einen hellen Elfenbeinton bekommen. Den mir zu hellen Blauton habe ich mit etwas Braun unde etwas Schwarz gebrochen und so annähernd ein Mitternachtsblau bekommen. Ich denke mal, so kommen die Farben schön hin.
In kleinen Etappen habe ich dann die Linien Weiß und Blau gemalt und das Ganze dann wieder gut trocknen gelassen.
Da ich solche Ornamente schon an andere Stelle gemalt habe und dort gute Erfahrungen damit gemacht hatte, sind auch hier die einzelnen Flächen durch einen dünnen schwarzen Strich getrennt. In Künstlerkreisen nennen sie das Comicstil.
Wie dem auch sei, ich verwende hier einen frischen Edding um die Linien einfach, schnell und sauber zu ziehen. Vorsicht ist nur geboten, wenn man das Ganze mal wieder überstreichen will. Ohne Tapetenwechsel oder gute Isolierung geht da nix. Das Zeug schlägt so durch alle Wandfarben durch.
Zum Abschluss habe ich die gesamte Fläche mit einer braunen Wandlasur abgerieben und so "Gealtert". Es passt schön zu dieser Art von Ornamenten, finde ich
Lasur macht man in diesem Fall leicht selber. Grundlage ist eine gute Portion Tapetenkleister. Dazu einen kräftigen Schuß Weißleim (Ponal, Bastelleim, PVAC) als Bindemittel und einen bis zwei Esslöffel (so als Menge etwa) Farbe (hier eben braune Volltonfarbe/Abtönfarbe). Das Gemisch gut durchrühren.
Mit dem Kleister zusammen hat man genügend Zeit geschaffen, die sonst schnell antrocknende Farbe zu verarbeiten.
Mit einem Pinsel grob ein paar Kleckse aufgetragen und dann mit einem feuchten Schwamm in kreisenden Bewegungen verwischt, den Schwamm dabei immer wieder im Wassereimer auswaschen und so die Lasur gleichmäßig auf der Fläche verteilt. Durch Auwaschen und weiter verreiben nimmt man Lasur weg, oder es kann mehr Farbe aufgebracht werden, bis es gleichmäßig aussieht.
Die weißen und blauen Flächen des Musters habe ich extra nochmal nachgewischt und so im Ganzen etwas heller hervortreten gelassen. Auch hier wieder gut trocknen lassen.
Als letzten Schritt habe ich die Kanten noch etwas mit einem Hauch Weiß aufgehellt. Einen Klecks weiße Farbe auf einen alten Eimerdeckel und nur die Spitzen eines großen Pinsels da vorsichtig eingetupft. Die Pinsel habe ich dann an einer Zeitung fast trocken gepinselt und bin dann mit den Sitzen des Pinsels über die Kanten der Mauer gegangen. Es reibt sich auf diese Art ein kleiner Schatten der Farbe auf die Flächen und noch eher auf die Kante und so habe ich die Gesamte Länge "pudert". Ein schöner Effekt, wie ich meine.
Solche Ornamente können durchaus als Bordüre auf der Wand oder Fester-/Türeneinfassung genutzt werden. Mit einer solchen Schablone sollte es nicht so schwierig sein, es kostet nur seine Zeit.
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