holzwurm
Mein Vakuumbett ist beim letzten Umzug leider auf der Strecke geblieben. Da hab ich nun aus gegebenem Anlass eine platzsparendere Lösung gesucht.
Als Grundlage hab ich hier transparente Baufolie, also die festere Abdeckfolie (stärke einer guten Einkaufstüte) verwendet. Die liegt von der Rolle bei 2m Breite und ist in der Mitte gefaltet.
Das Ventil, das ich hier verwende, ist aus einem Vakuum-Kleidersack, den ich bei Rossmann in Drogeriemarkt gekauft habe. So im Original verwendet man sie um Kleidung einzulagern und das Volumen zu verringern. Preislich bei 2,99 € für einen circa 50x90cm Beutel. Davon brauchte ich nur das Ventil und ein paar Zentimeter Folie darum herum (um das Ventil dann in den größeren Sack zu verkleben).
Das Ventil wird ab Werk mit einem Schraubverschluss geliefert der der den Beutel dann wirklich feste verschließt.
In den Schraubdeckel habe ich dann noch ein ø5mm Loch gebohrt und eines der schon bekannt Fahrradventile geschraubt.
Ich hatte bei den Bett damals (siehe DB-Eintrag) einfach ein circa ø25mm Kunststoffrohr als einfache Möglichkeit zur Luftversorgung genutzt.
An anderer Stelle hatte ich mal gelesen, dass dort Atemmasken eine bessere Lösung der Luftzufuhr sind. Zum Einen ist es deutlich angenehmer als ständig den Mund mit einem Rohr gefüllt zu haben, zum Anderen ist die Kommunikation mit dem Partner deutlicher und einfacher.
Eine Schwachstelle der Konstruktion ist die Undichtigkeit der Maske am Gesicht. Ich hatte zunächst eine 5,-€ Atemmaske aus dem Sanitätshaus versucht. Die war aber nicht annähernd Luftdicht.
Jetzt nutze ich eine gute (sowas in der Art Atemmaske, Spritzmaske/Feinstaubmaske/Vollmaske mit Filter) aus dem Werkstattbedarf. Den Filter brauche ich hier natürlich nicht, aber die Maske hat durch ihre Gummiriemen einen guten und wirklich dichten Sitz am Kopf.
Die erste kurze Kanten (Kopfseite) des späteren Beutels habe ich mit einer Art Lötkolben (Brennpeter) verschweißt. Mal bissel probieren, dann klappt das recht schön und ein zuvor als Test gemachter Beutel war dann nach ein paar Anläufen völlig wasserdicht.
Die Maske ließ sich in meinem Fall wirklich einfach einbauen. Bei allen drei Ventilen komme ich mit bei meinem Maskenmodell mit zwei kleinen Gummiringen aus, die Halten die Folie gut am Maskenkörper fest. Ich denke, auf dem Bild mit der Maske wird es deutlich, was da gemeint ist.
Ich habe die Maske mittig in der Breite und so circa 600mm von oberen Rand eingesetzt.
Das Ventil habe ich dann mit dem Teppichband (dazu der Folienrand am Ventil) links neben dem Kopf in der Ecke des Sacks eingeklebt.
Dann die Länsseite des Beutels verschweißt. Circa 3m Sack habe ich zugeschnitten, da er später an der Fußseite ebenfalls verschlossen werden soll und nach Nutzung aufgeschnitten wird. So hab ich Länge genug in dem Vakuum-Sack, dass er ein paar mal Verwendung finden kann.
Ich kann dann also mal ein „Opfer“ den neuen Vakuum-Sack überziehen lassen, die Maske positioniert und dann das offene Ende (Fußende) luftdicht verschweißen.
Zum ersten Absaugen der größten Luftmengen nehme ich wieder den wohl allgemein gebräuchlichen Staubsauger und das ist bekanntlich sehr Laut, dauert aber nur ein paar Minuten.
Es scheint auch ratsam das Absaugen langsam vorzunehmen da der Druck auf die Ohren wohl nicht unerheblich im Inneren des Beutels ist.
Mit dem Kühlkompi dauert es aber einfach zu lange. Das Kunststoffventil hat einen Schraubverschluss der es bei der original Tüte wirklich über Monate luftdicht verschließt.
Wobei ich in diesen Fall halt auch das Fahrradventil im Verschluss noch habe und mit meinen Kühlschrankkompressor als Dauerläufer das bisschen Luft absaugen kann und hab den lärmenden Staubsauger nicht um die Ohren. Der Sack dürfte nie so Luftdicht sein, wie einer dieser Vakuumbeutel ab Werk, da die Atemmaske ja bestimmt auch nicht immer 100%ig dicht sein oder genau am Gesicht abschließt. Die Leistung eines Kühl-Kompressors reicht absolut für diesen Ausgleich aus und der Geräuschpegel ist völlig Akzeptabel, eben wie ein Kühlschrank aus der Küche.
Schön ist halt auch, dass durch die Maske die Möglichkeit besteht, mit der/dem Fixierten gut kommunizieren zu können und das Atmen ist wohl deutlich angenehmer trotz Einengung des Brustkorbes und der damit einher gehenden Atemschwierigkeit.
Der Nachbau ist eher nicht so schwierig, denke ich und ein Lötkolben ist bestimmt in manchen Werkzeugschränken zu finden.
Die Baufolie sollte über den Baufachhandel zu beziehen sein. So in der 50m Rollen kostet die Folie schon um 1,-€ lfm, besser man spricht mal mit der nächsten Trockenbaufirma. Auch über einen Maler/Anstreicher oder Verputzer ist da bestimmt an ein paar Meter zu kommen. Die einfachere dünne Abdeckfolie aus dem Baumarkt sollte eigentlich auch gut funktionieren, ist aber dann wohl eher wirklich ein Einwegprodukt.
Die edelste Variante wäre natürlich eine Folie aus Latex.
Alles mal zusammen genommen sind die Kosten, je nach Maske, so zwischen 30,-€ und 100,-€ zu beziffern, denke ich. Immer noch deutlich weniger als ein Vac-Bett und auch noch schön klein zu verpacken. Außerdem kann man die Maske noch für andere Spielereien gebrauchen!!!
Die Kosten für dem Kühlschrankkompressor oder dessen Umbau ist natürlich nicht eingerechnet.
Holzwurm
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Als Grundlage hab ich hier transparente Baufolie, also die festere Abdeckfolie (stärke einer guten Einkaufstüte) verwendet. Die liegt von der Rolle bei 2m Breite und ist in der Mitte gefaltet.
Das Ventil, das ich hier verwende, ist aus einem Vakuum-Kleidersack, den ich bei Rossmann in Drogeriemarkt gekauft habe. So im Original verwendet man sie um Kleidung einzulagern und das Volumen zu verringern. Preislich bei 2,99 € für einen circa 50x90cm Beutel. Davon brauchte ich nur das Ventil und ein paar Zentimeter Folie darum herum (um das Ventil dann in den größeren Sack zu verkleben).
Das Ventil wird ab Werk mit einem Schraubverschluss geliefert der der den Beutel dann wirklich feste verschließt.
In den Schraubdeckel habe ich dann noch ein ø5mm Loch gebohrt und eines der schon bekannt Fahrradventile geschraubt.
Ich hatte bei den Bett damals (siehe DB-Eintrag) einfach ein circa ø25mm Kunststoffrohr als einfache Möglichkeit zur Luftversorgung genutzt.
An anderer Stelle hatte ich mal gelesen, dass dort Atemmasken eine bessere Lösung der Luftzufuhr sind. Zum Einen ist es deutlich angenehmer als ständig den Mund mit einem Rohr gefüllt zu haben, zum Anderen ist die Kommunikation mit dem Partner deutlicher und einfacher.
Eine Schwachstelle der Konstruktion ist die Undichtigkeit der Maske am Gesicht. Ich hatte zunächst eine 5,-€ Atemmaske aus dem Sanitätshaus versucht. Die war aber nicht annähernd Luftdicht.
Jetzt nutze ich eine gute (sowas in der Art Atemmaske, Spritzmaske/Feinstaubmaske/Vollmaske mit Filter) aus dem Werkstattbedarf. Den Filter brauche ich hier natürlich nicht, aber die Maske hat durch ihre Gummiriemen einen guten und wirklich dichten Sitz am Kopf.
Die erste kurze Kanten (Kopfseite) des späteren Beutels habe ich mit einer Art Lötkolben (Brennpeter) verschweißt. Mal bissel probieren, dann klappt das recht schön und ein zuvor als Test gemachter Beutel war dann nach ein paar Anläufen völlig wasserdicht.
Die Maske ließ sich in meinem Fall wirklich einfach einbauen. Bei allen drei Ventilen komme ich mit bei meinem Maskenmodell mit zwei kleinen Gummiringen aus, die Halten die Folie gut am Maskenkörper fest. Ich denke, auf dem Bild mit der Maske wird es deutlich, was da gemeint ist.
Ich habe die Maske mittig in der Breite und so circa 600mm von oberen Rand eingesetzt.
Das Ventil habe ich dann mit dem Teppichband (dazu der Folienrand am Ventil) links neben dem Kopf in der Ecke des Sacks eingeklebt.
Dann die Länsseite des Beutels verschweißt. Circa 3m Sack habe ich zugeschnitten, da er später an der Fußseite ebenfalls verschlossen werden soll und nach Nutzung aufgeschnitten wird. So hab ich Länge genug in dem Vakuum-Sack, dass er ein paar mal Verwendung finden kann.
Ich kann dann also mal ein „Opfer“ den neuen Vakuum-Sack überziehen lassen, die Maske positioniert und dann das offene Ende (Fußende) luftdicht verschweißen.
Zum ersten Absaugen der größten Luftmengen nehme ich wieder den wohl allgemein gebräuchlichen Staubsauger und das ist bekanntlich sehr Laut, dauert aber nur ein paar Minuten.
Es scheint auch ratsam das Absaugen langsam vorzunehmen da der Druck auf die Ohren wohl nicht unerheblich im Inneren des Beutels ist.
Mit dem Kühlkompi dauert es aber einfach zu lange. Das Kunststoffventil hat einen Schraubverschluss der es bei der original Tüte wirklich über Monate luftdicht verschließt.
Wobei ich in diesen Fall halt auch das Fahrradventil im Verschluss noch habe und mit meinen Kühlschrankkompressor als Dauerläufer das bisschen Luft absaugen kann und hab den lärmenden Staubsauger nicht um die Ohren. Der Sack dürfte nie so Luftdicht sein, wie einer dieser Vakuumbeutel ab Werk, da die Atemmaske ja bestimmt auch nicht immer 100%ig dicht sein oder genau am Gesicht abschließt. Die Leistung eines Kühl-Kompressors reicht absolut für diesen Ausgleich aus und der Geräuschpegel ist völlig Akzeptabel, eben wie ein Kühlschrank aus der Küche.
Schön ist halt auch, dass durch die Maske die Möglichkeit besteht, mit der/dem Fixierten gut kommunizieren zu können und das Atmen ist wohl deutlich angenehmer trotz Einengung des Brustkorbes und der damit einher gehenden Atemschwierigkeit.
Der Nachbau ist eher nicht so schwierig, denke ich und ein Lötkolben ist bestimmt in manchen Werkzeugschränken zu finden.
Die Baufolie sollte über den Baufachhandel zu beziehen sein. So in der 50m Rollen kostet die Folie schon um 1,-€ lfm, besser man spricht mal mit der nächsten Trockenbaufirma. Auch über einen Maler/Anstreicher oder Verputzer ist da bestimmt an ein paar Meter zu kommen. Die einfachere dünne Abdeckfolie aus dem Baumarkt sollte eigentlich auch gut funktionieren, ist aber dann wohl eher wirklich ein Einwegprodukt.
Die edelste Variante wäre natürlich eine Folie aus Latex.
Alles mal zusammen genommen sind die Kosten, je nach Maske, so zwischen 30,-€ und 100,-€ zu beziffern, denke ich. Immer noch deutlich weniger als ein Vac-Bett und auch noch schön klein zu verpacken. Außerdem kann man die Maske noch für andere Spielereien gebrauchen!!!
Die Kosten für dem Kühlschrankkompressor oder dessen Umbau ist natürlich nicht eingerechnet.
Holzwurm
!!!!Und bitte nie Alleine betreiben- Erstickungsgefahr!!!!
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