holzwurm
Ledernen Kurzführleinen hab ich durch eine gute Bekannte kennen gelernt. Es sieht aber heute so aus, als wenn man sie in Deutschland nicht mehr bekommt. Hab dann mal ein paar Fotos davon gemacht und eine solche „Leine“ die Tage mal nachgebaut.
Hier lag noch ein 35mm Streifen circa starkes 1,5mm Halsleder herum. Ich hab davon ein Stück von 140cm abgeschnitten und doppelt gelegt. Zur Spitze hin hab ich den Streifen dann schräg zugeschnitten.
Die Schlitze oberhalb von späteren Griff sind 20mm lang und jeweils von Seite zu Seite jeweils um diese 20mm versetzt. Dadurch kann man die Streifen dann mit einander verflechten. Am oberen Ende hab ich dann noch einmal zwei Schlitze geschnitten und den Lederstreifen an der Spitze gespalten.
Zwischen den Schlitzen hab ich auf beiden Seiten des Riemens eine Kerbe mit einem 16er Locheisen ausgestanzt (siehe Bild).
Im Griffbereich habe ich zuerst begonnen das Leder dann schwarz zu beizen (kann man beim Lokalen Schuster oder Lederfachhandel beziehen, bitte Gefahrenhinweise beachten). Jetzt habe ich dem Karabinerhaken eingesetzt und dann den Griff vernäht. Ich verwende gerne spaltbare Kunstsehne als Nahtmaterial, ein nahezu unverwüstliches Material. Daraus hab ich schon gute Bogensehnen gefertigt.
Nach dem vernähen hab ich dann den Rest der Leine gebeizt und in den Griff eine Rolle aus Dachblei gesteckt. So bekommt der Griff etwas Gewicht und gleich auch genug Volumen.
Jetzt konnte ich die beiden Lederstreifen mit einander verflechten. Zum Schluß habe ich noch an der Spitze das Leder mit drei Stichen zusammen genäht.
Als letzte Schritt nun noch die ganze Leine gut mit Lederöl behandelt.
Eigentlich eine recht einfache aber wirkungsvolle Art von Lederpeitsche, wenn man die Kurzführleine denn so nennen mag.
holzwurm
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Hier lag noch ein 35mm Streifen circa starkes 1,5mm Halsleder herum. Ich hab davon ein Stück von 140cm abgeschnitten und doppelt gelegt. Zur Spitze hin hab ich den Streifen dann schräg zugeschnitten.
Die Schlitze oberhalb von späteren Griff sind 20mm lang und jeweils von Seite zu Seite jeweils um diese 20mm versetzt. Dadurch kann man die Streifen dann mit einander verflechten. Am oberen Ende hab ich dann noch einmal zwei Schlitze geschnitten und den Lederstreifen an der Spitze gespalten.
Zwischen den Schlitzen hab ich auf beiden Seiten des Riemens eine Kerbe mit einem 16er Locheisen ausgestanzt (siehe Bild).
Im Griffbereich habe ich zuerst begonnen das Leder dann schwarz zu beizen (kann man beim Lokalen Schuster oder Lederfachhandel beziehen, bitte Gefahrenhinweise beachten). Jetzt habe ich dem Karabinerhaken eingesetzt und dann den Griff vernäht. Ich verwende gerne spaltbare Kunstsehne als Nahtmaterial, ein nahezu unverwüstliches Material. Daraus hab ich schon gute Bogensehnen gefertigt.
Nach dem vernähen hab ich dann den Rest der Leine gebeizt und in den Griff eine Rolle aus Dachblei gesteckt. So bekommt der Griff etwas Gewicht und gleich auch genug Volumen.
Jetzt konnte ich die beiden Lederstreifen mit einander verflechten. Zum Schluß habe ich noch an der Spitze das Leder mit drei Stichen zusammen genäht.
Als letzte Schritt nun noch die ganze Leine gut mit Lederöl behandelt.
Eigentlich eine recht einfache aber wirkungsvolle Art von Lederpeitsche, wenn man die Kurzführleine denn so nennen mag.
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