holzwurm
Eine gute Freundin wollte letztens ihren selten gebrauchten aber halt völlig überalterten ( Baujahr '98 ) Motorradhelm entsorgen. Hat holzwurm mal kurz überlegt und gleich laut „HIER“ gebrüllt. Die Idee: Sinnesentzug und Fixierung.
Der Helm war vom Innenleben hier wirklich sehr klein ausgefallen. So musste ich die gesammte Kinnpartie des gepolsteren Innenlebens entfernen.
Mittels eines Schneidermaßbandes habe ich mir dann eine Gerade auf den gewölbten Helm geschaffen und zwei Punkte für die Ösen markiert. Ich habe dabei ein wenig probiert, oder eher noch gefühlt, dass ich in der Styroporschicht des Innenlebens auskam und nicht das Stoffpolster zerstören musste.
Gebohrt habe ich hier mit einem Schälbohrer und anschließend von innen her das Loch mit einem Schraubenzieher und den Fingern um es für die in meinem Fall mit Gummi überzogenen Muttern zu vergrößert. Die Ringösen sind nun fast im Schwerpunkt des Helms eingeschraubt.
Zunächst hatte ich versucht das Visier mit schwarzer Klebefolie zu kaschieren, was aber nicht so gut funktioniert hat. Die Folie haftet nicht gut und außerdem ist es nicht so einfach eine gewölbte Fläche ohne Luftblasen zu beziehen.
So hab ich das transparente Visier dann mit 400er Schleifpapier angeschliffen und mehrfach dünn lackiert. Wie da der Halt auf dem Kunststoff auf Dauer aussieht, wird dann die Zeit zeigen. Erste Kratztest waren aber erfolgversprechend.
Die optisch unschönen Aufkleber ließen sich mit Wärme gut entfernen
Mit dem Kinnriemen am Hals gehalten, die Sicht durch das geschwärzte Visier genommen, das Gehör stark beeinträchtigt (zusätzlich Oropax?), dazu dann evtl. einen Ballknebel und mit Kette oder Seil fixiert- das ist dann schon eine massive Einschränkung der Sinne und der Bewegungsfreiheit.
Mal abgesehen von den Anschaffungskosten für den Helm ist das ganze preislich für ein paar Euro zu machen. Die Bastelzeit war ohne Beschaffung und Trockenzeit auch nicht mal zwei Stunden.
holzwurm
Zum Eintrag in der Datenbank
Der Helm war vom Innenleben hier wirklich sehr klein ausgefallen. So musste ich die gesammte Kinnpartie des gepolsteren Innenlebens entfernen.
Mittels eines Schneidermaßbandes habe ich mir dann eine Gerade auf den gewölbten Helm geschaffen und zwei Punkte für die Ösen markiert. Ich habe dabei ein wenig probiert, oder eher noch gefühlt, dass ich in der Styroporschicht des Innenlebens auskam und nicht das Stoffpolster zerstören musste.
Gebohrt habe ich hier mit einem Schälbohrer und anschließend von innen her das Loch mit einem Schraubenzieher und den Fingern um es für die in meinem Fall mit Gummi überzogenen Muttern zu vergrößert. Die Ringösen sind nun fast im Schwerpunkt des Helms eingeschraubt.
Zunächst hatte ich versucht das Visier mit schwarzer Klebefolie zu kaschieren, was aber nicht so gut funktioniert hat. Die Folie haftet nicht gut und außerdem ist es nicht so einfach eine gewölbte Fläche ohne Luftblasen zu beziehen.
So hab ich das transparente Visier dann mit 400er Schleifpapier angeschliffen und mehrfach dünn lackiert. Wie da der Halt auf dem Kunststoff auf Dauer aussieht, wird dann die Zeit zeigen. Erste Kratztest waren aber erfolgversprechend.
Die optisch unschönen Aufkleber ließen sich mit Wärme gut entfernen
Mit dem Kinnriemen am Hals gehalten, die Sicht durch das geschwärzte Visier genommen, das Gehör stark beeinträchtigt (zusätzlich Oropax?), dazu dann evtl. einen Ballknebel und mit Kette oder Seil fixiert- das ist dann schon eine massive Einschränkung der Sinne und der Bewegungsfreiheit.
Mal abgesehen von den Anschaffungskosten für den Helm ist das ganze preislich für ein paar Euro zu machen. Die Bastelzeit war ohne Beschaffung und Trockenzeit auch nicht mal zwei Stunden.
holzwurm
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Herr Holzwurm!