WhiteTiger
Habe immer schon gerne mit Kettengeflechten (wie man sie für Kettenhemden verwendet) experimentiert. Jetzt erstmalig auch mit BDSM Bezug... ich denke das Resultat kann sich sehen lassen :-)
WARNUNG:
Die Arbeit mit diesen Materialien & Techniken ist sehr, SEHR mühsam!
Vor allem am Anfang kann es völlig frustrieren wenn man das Gewebe nicht so hinbekommt wie man es in den Anleitungen sieht, obwohl man eigentlich alles so gemacht hat wie beschrieben. Wer es ernst meint wird sich einige Zeit nehmen müssen um erst die Grundlagen und dann die besonderen Gewebe kennen zu lernen. Wenn man das Ganze mal im Griff hat (und das kann einige Stunden oder auch Tage dauern) erscheint die Technik plötzlich relativ simple. Was sich nie ändert ist, dass die Arbeit körperlich anstrengend ist. Die Hände tun weh, man bekommt vielleicht sogar Blasen wenn man viel (= lange Stücke) auf einmal macht.
Das Material:
2 Kombi- oder Flachzangen (bloß nicht zu klein)
Kettenringe
Die könnt ihr entweder selber machen oder aber in diversen Onlineshops kaufen… wer für die ersten Versuche aus Kostengründen eigene Ringe verwenden will findet hier (im oberen Teil der Page) eine brauchbare Anleitung: http://www.aratan.de/kettenhemd.html Allerdings braucht man da einiges Werkzeug und auch noch den Draht und den gibt es nur in fertigen Rollen die nicht wirklich günstig sind.
Gekaufte Ringe gibt es aus so gut wie jedem Material von einfachem Stahl bis zu Platin. Empfehlenswert ist rostfreier Stahl oder – für die die es extrem stabil und garantier Blasen vom Stricken haben wollen – aus Federstahl. Inzwischen gibt es das Zeug sogar schon in diversen Farben von schwarz über rot bis pink *g*. Edelmetalle sind generell zu weich für sinnvolle Fesseln und ich rate euch die Finger von Aluminium zu lassen!!! Das Zeug ist zwar leicht und sehr einfach zu verarbeiten (und manche Leute finden schön, dass es so nett glänzt), hält aber kaum was aus und das Geflecht geht schon auf, wenn man es böse anschaut *g*.
Grundsätzlich gilt:
Je größer der Durchmesser und je dünner der Draht der Ringe ist umso leichter wird die Arbeit (und auch das Werkstück weil ja weniger Material verwendet wird). Gleichzeitig verliert das Gewebe dadurch aber auch an Festigkeit!
Ich verwende für meine Sachen Ringe mit einer so genannten „Aspect Ratio“ von ca. 5. D.h. Innendurchmesser der Ringe / Drahtstärke ~ 5 (Durchmesser ~ 8mm; Drahtstärke ~ 1,6mm  Aspect Ratio = 8/1,6 = 5)
Die Techniken:
Anfängern empfehle ich zum Einstieg ein ganz simples europäisches 4 in 1 Muster zu „stricken“.
http://www.cgmaille.com/tutorials/e4-1.shtml
Ich finde zwar, dass sich diese Muster letzten Endes nicht wirklich eignet um Fesseln, Halsbänder etc. zu machen, weil es den einzelnen Ringen zuviel „Spielraum“ lässt. Aber es ist die absolute Grundlage und wer ernsthaft Kettengeflechte machen will, muss dieses klassische Muster im Schlaf beherrschen.
Wer dieses Muster beherrscht kann sich entweder am europäischen 6 in 1 versuchen das sich schon deutlich besser für unsere Zwecke eignet oder aber direkt zu meinem Lieblingsmuster (das auch für die Sachen auf den Fotos verwendet habe) übergehen. Dieses Muster nennt sich „Interwoven EUR 4 in 1“.
Für einen einfachen Strang:
http://www.cgmaille.com/tutorials/i4-1.shtml
Für die Verbindung von mehreren Strängen (breitere Geflechte): http://www.cgmaille.com/tutorials/i4-1sheet.shtml
Ich habe für meine Sachen zwei I 4-1 Stränge verbunden was bei meinen Ringen zu einer breite von rund 8cm führt dich ich eigentlich optimal finde. Den Verschluss habe ich einfach „eingewoben“.
Bilder folgen in Kürze - mr-hyde
Zum Eintrag in der Datenbank
WARNUNG:
Die Arbeit mit diesen Materialien & Techniken ist sehr, SEHR mühsam!
Vor allem am Anfang kann es völlig frustrieren wenn man das Gewebe nicht so hinbekommt wie man es in den Anleitungen sieht, obwohl man eigentlich alles so gemacht hat wie beschrieben. Wer es ernst meint wird sich einige Zeit nehmen müssen um erst die Grundlagen und dann die besonderen Gewebe kennen zu lernen. Wenn man das Ganze mal im Griff hat (und das kann einige Stunden oder auch Tage dauern) erscheint die Technik plötzlich relativ simple. Was sich nie ändert ist, dass die Arbeit körperlich anstrengend ist. Die Hände tun weh, man bekommt vielleicht sogar Blasen wenn man viel (= lange Stücke) auf einmal macht.
Das Material:
2 Kombi- oder Flachzangen (bloß nicht zu klein)
Kettenringe
Die könnt ihr entweder selber machen oder aber in diversen Onlineshops kaufen… wer für die ersten Versuche aus Kostengründen eigene Ringe verwenden will findet hier (im oberen Teil der Page) eine brauchbare Anleitung: http://www.aratan.de/kettenhemd.html Allerdings braucht man da einiges Werkzeug und auch noch den Draht und den gibt es nur in fertigen Rollen die nicht wirklich günstig sind.
Gekaufte Ringe gibt es aus so gut wie jedem Material von einfachem Stahl bis zu Platin. Empfehlenswert ist rostfreier Stahl oder – für die die es extrem stabil und garantier Blasen vom Stricken haben wollen – aus Federstahl. Inzwischen gibt es das Zeug sogar schon in diversen Farben von schwarz über rot bis pink *g*. Edelmetalle sind generell zu weich für sinnvolle Fesseln und ich rate euch die Finger von Aluminium zu lassen!!! Das Zeug ist zwar leicht und sehr einfach zu verarbeiten (und manche Leute finden schön, dass es so nett glänzt), hält aber kaum was aus und das Geflecht geht schon auf, wenn man es böse anschaut *g*.
Grundsätzlich gilt:
Je größer der Durchmesser und je dünner der Draht der Ringe ist umso leichter wird die Arbeit (und auch das Werkstück weil ja weniger Material verwendet wird). Gleichzeitig verliert das Gewebe dadurch aber auch an Festigkeit!
Ich verwende für meine Sachen Ringe mit einer so genannten „Aspect Ratio“ von ca. 5. D.h. Innendurchmesser der Ringe / Drahtstärke ~ 5 (Durchmesser ~ 8mm; Drahtstärke ~ 1,6mm  Aspect Ratio = 8/1,6 = 5)
Die Techniken:
Anfängern empfehle ich zum Einstieg ein ganz simples europäisches 4 in 1 Muster zu „stricken“.
http://www.cgmaille.com/tutorials/e4-1.shtml
Ich finde zwar, dass sich diese Muster letzten Endes nicht wirklich eignet um Fesseln, Halsbänder etc. zu machen, weil es den einzelnen Ringen zuviel „Spielraum“ lässt. Aber es ist die absolute Grundlage und wer ernsthaft Kettengeflechte machen will, muss dieses klassische Muster im Schlaf beherrschen.
Wer dieses Muster beherrscht kann sich entweder am europäischen 6 in 1 versuchen das sich schon deutlich besser für unsere Zwecke eignet oder aber direkt zu meinem Lieblingsmuster (das auch für die Sachen auf den Fotos verwendet habe) übergehen. Dieses Muster nennt sich „Interwoven EUR 4 in 1“.
Für einen einfachen Strang:
http://www.cgmaille.com/tutorials/i4-1.shtml
Für die Verbindung von mehreren Strängen (breitere Geflechte): http://www.cgmaille.com/tutorials/i4-1sheet.shtml
Ich habe für meine Sachen zwei I 4-1 Stränge verbunden was bei meinen Ringen zu einer breite von rund 8cm führt dich ich eigentlich optimal finde. Den Verschluss habe ich einfach „eingewoben“.
Bilder folgen in Kürze - mr-hyde
Zum Eintrag in der Datenbank